Stift Melk - UNESCO-Welterbe

Symbolik Stiftspark und Stift Melk

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"In der Barockzeit war die Harmonie zwischen Außen und Innen sehr wichtig. Experten haben darauf aufmerksam gemacht, dass das Parkareal von höchster Qualität sei. Der Stiftspark Melk gilt als adäquate Ergänzung zum weltberühmten Gebäude des Stiftes Melk. Es gibt faszinierende Entsprechungen zwischen Gebäude und Park."
Pater Martin Rotheneder

Im Zuge der Parksanierung ist das Gesamtkonzept dahinter immer klarer geworden.
Es gibt faszinierende Entsprechungen zwischen Gebäude und Park:
Wenn man das Gebäude auf die Parkanlage spiegelt (mit den zwei 1000 Jahre alten Babenbergertürmen als Spiegelachse), treffen einander die Laterne der Stiftskuppel und das barocke Wasserreservoir im Park an einem Punkt.
Die Laterne gilt als dritte Ebene der Stiftskirche.
In ihr ist im Fresko der Heilige Geist (die dritte göttliche Person) in der Gestalt der Taube zu sehen:
Ohne Geist kein Leben!

Auch der Stiftspark ist in drei Etagen angelegt. In der dritten Etage ist das mit 250 Jahre alten Linden umgebene barocke Wasserbecken:
Ohne Wasser kein Leben!

Hier schließt sich der grandiose Bogen der Gesamtidee: Geist und Natur, Intellekt und Emotion: der „ganze“ Mensch wird angesprochen.