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Sommerkonzerte im Stift Melk

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Liebe Musikbegeisterte, liebe Sommerkonzertfreunde!

Schweren Herzens müssen wir die diesjährigen Sommerkonzerte im Stift Melk absagen. Seit mehr als 15 Jahren sind die Sommerkonzerte im August ein fixer Bestandteil des kulturellen Angebotes im Stift Melk und bereichern mit erfrischend musikalischen Konzerterlebnissen die Region.  
Die derzeitige Gesetzeslage aufgrund der Covid-19 Pandemie macht eine Durchführung der Konzerte für uns unmöglich und wir wollen auch weder Sie, liebe Konzertfreunde noch die Künstlerinnen und Künstler und alle anderen, die zum Gelingen der Konzerte beitragen, einem Risiko aussetzen.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis in dieser für uns alle ungewöhnlichen und herausfordernden Zeit. Blicken Sie mit uns mutig und zuversichtlich in die Zukunft und freuen wir uns gemeinsam auf die Sommerkonzerte 2021!

Ines Schüttengruber, künstlerische Leiterin der Sommerkonzerte im Stift Melk
Pater Martin Rotheneder, Leiter der Bereiche Kultur und Tourismus

Die Sommerkonzerte versprechen erfrischend musikalische Konzerterlebnisse. Neben den abendlichen Konzerten im Gartenpavillon und der Stiftskirche laden die sonntäglichen Matineen zu einem Zusammenspiel von Natur und Musik. Allseits bekannte klassische Werke sowie Musik von Komponisten aus verschiedensten Epochen der Musikgeschichte bieten ein abwechslungsreiches Konzertprogramm.

Im Gartenpavillon – ein Platz für musikalische Träume
Die Sehnsucht nach dem Exotischen war in der Barockzeit so groß, dass man sich die „ganze Welt“ mit Hilfe der Fresken in den Gartenpavillon geholt hat. Die Räume des Pavillons wurden 1763/1764 von Johann Wenzel Bergl mit fantasievollen Fresken ausgemalt.

In der Stiftskirche – ein Blick in den Himmel
Die Stiftskirche Melk gilt als Musterbeispiel des Hochbarock. Wenn Architektur und Musik zusammenkommen und dies noch mit speziellen Lichteffekten akzentuiert wird, dann wird jeder Abend zu einem „Fest für Aug‘ und Ohr“.

In der Sommersakristei – ein besonderes Kleinod
Die Sommersakristei wurde bereits 1701 von Baumeister Jakob Prandtauer errichtet und ist somit das erste Zeugnis der
Barockarchitektur im Stift Melk.

Musik spielt im Klosteralltag eine wichtige Rolle. „Wer singt, betet doppelt“ heißt es. Gebet und Musik bildeten wohl immer schon eine Einheit. Zeugnisse dafür sind Notenhandschriften in den Archiven der Klöster, die bis ins Mittelalter zurückreichen. Nicht nur bei liturgischen Feiern (Messen, Vespern usw.) spielte Musik eine wichtige Rolle. Auch bei weltlichen Festen, etwa bei hochadeligen Besuchen oder Jubiläen, gab man Konzerte. Das im Musikarchiv gesammelte Musikerbe ist ein großer Schatz und wird sorgsam gepflegt. Musikstücke aus dem Musikarchiv gelangen immer wieder zur Aufführung. Auch zeitgenössische Komponisten finden im Stift Melk ihren Raum.