Stift Melk - UNESCO-Welterbe
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Nordbastei

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"Vor vielen Jahren wurde die Bastei als Bollwerk gegen potentielle Eindringlinge, zur Abwehr von Fremden und Feinden sehr massiv ausgebaut. Es ist eine sehr wunderbare positive Entwicklung, dass nun die Tore zu diesem Bollwerk vergrößert wurden, gleichsam weit offen stehen und einladen, hineinzugehen. Immer wo Tore geöffnet werden, wird die Angst vor dem Fremden kleiner.
Heute sind alle eingeladen hinaufzugehen zur Aussichtsplattform, eingeladen, den Blick weiter werden zu lassen, aber nicht nur auf die schönen Gebäude und in die Umgebung zu schauen, sondern den Blick auch in die Zukunft ohne kriegerische Handlungen zu richten." Pater Martin Rotheneder

Das Portal des Stiftes Melk ist von zwei mächtigen Baukörpern eingerahmt: Richtung Stadt die Südbastei und spiegelbildlich dazu, Richtung Stiftspark die Nordbastei, die von Jakob Prandtauer geplant und in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtet wurde.
Die Nordbastei wurde für touristische und kulturelle Belange geöffnet und bildet somit eine wichtige Drehscheibe zwischen Stiftsgebäude und Stiftspark.

Die Aussichtsterrasse im zweiten Geschoß ermöglicht einen wundervollen Blick sowohl in die weitere Umgebung vom Alpenvorland bis ins Waldviertel - als auch auf das Stiftsgelände, besonders auf den Gartenpavillon und den Stiftspark. Über eine Freitreppe erreicht man direkt von der Aussichtsterrasse den Stiftspark.

Die Ausstellungsfläche im 1. Stock bietet Platz für das sogenannte „Wachaulabor“. Regelmäßig wechselnde Ausstellungen werden von Schülerinnen und Schülern des Stiftsgymnasiums in Zusammenarbeit mit Fachleuten und dem Projekt „Wachau 2010 plus“ erarbeitet.

Im Parterre der Nordbastei ist ein Shop mit klosterspezifischen Produkten und die neue Stiftspforte eingerichtet.