Stift Melk - UNESCO-Welterbe

Sozialprojekt Kosovo

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"Die drückende Armut – in Fushe Kosove ist in der fast 100%igen Arbeitslosigkeit begründet, von nahe 1000 Familien haben nur 35 Personen konstant Arbeit und diese ist gering bezahlt. Verschärft wird das Elend durch steigende Zahlen von rückkehrenden Minderheitenfamilien auf Grund der Abkommen der Regierung des Kosovo mit den Ländern der EU und der Schweiz. Viele haben durch die Flucht keine Dokumente und sind so rechtlos in ihrem Herkunftsland." Pater Karl Helmreich

KOSOVO - ein ökumenisches Projekt im Kosovo - 1999 bis 2019

DURCH WIEDERAUFBAU        
UND VERSÖHNUNG
FRIEDEN SICHERN

Das Kosovoprojekt startete 1999 und war von Anbeginn ökumenisch. Es hatte vorerst den Wiederaufbau in den Regionen Lipjan und Fushe Kosove im Blick. Der Wiederaufbau von mehr als 200 Häusern wurde ermöglicht und vielfältige Nöte dabei mit berücksichtigt. In dieser Zeit arbeitete P. Karl als Projektleiter jeweils sieben Monate im Jahr im Kosovo und lebte in den Orten mit.
Ab 2002 begann die ausschließliche Minderheitenarbeit mit Roma und Ashkali, unter anderem betreute P. Karl das erste Rückkehrerprojekt in der Region Lipjan in Magure. In Fushe Kosove startete ein Ausbildungsprojekt für 24 jugendliche Roma und Ashakali in Zusammenarbeit mit Fachschulen, unterstützt von Swisscontact , 22 erreichten staatsgültige Berufsabschlüsse als Maurer, Wasserinstallateure und Elektroinstallateure.

Bis zum Jahr 2019 unterstützte das Stift Melk dieses Projekt wo jährlich Pflicht- und Berufsschüler/innen den nötigen Schulbedarf, Schuhe und Buskarten erhielten. Pater Karl engagierte sich mit hohem persönlichen Einsatz für dieses Projekt und freut sich, dass die Zahl der Kinder, die die Schule besuchen, stark angehoben werden konnte.
Darüber hinaus unterstütze man die monatliche Ernährungshilfe für besonders arme Familien, medizinische Hilfe für chronisch Kranke oder Akutfälle.

DANKE an Pater Karl für sein Engagement!