Stift Melk - UNESCO-Welterbe

Cabinet Clairvoyée

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"Auf diese Weise betrachte ich Gott in seinen Werken. Je mehr ich mich anstrenge, sein unendliches Wesen zu durchschauen, desto weniger begreife ich es." Jean Jacques Rousseau

Hohe Hainbuchenhecken, die auf Durchgangsbögen gezogen wurden, bilden kleine Gartenräume, von wo aus man einen fantastischen Blick in die Weite des Donautales genießen kann. Zwei große, drehbare Spiegelprismen bilden den Alleeabschluss nach Westen hin und holen spielerisch Landschaft und Licht in die Heckenräume. Diese Spiegel und Glassteine am Boden fangen hier die letzten Sonnenstrahlen der untergehenden Sonne von Westen ein und reflektieren sie.
Der Spruch auf der Eisenplatte am Boden beim „cabinet clairvoyée“ stammt von Jean Jacques Rousseau - „Auf diese Weise betrachte ich Gott in seinen Werken. Je mehr ich mich anstrenge, sein unendliches Wesen zu durchschauen, desto weniger begreife ich es.“- ein Zitat eines Dichters aus der Zeit der Aufklärung aus dem Jahr 1762. Zu dieser Zeit wurde der Pavillon gebaut bzw. mit Fresken ausgestattet.