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Benediktiner

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Heilige Benedikt

"Höre, mein Sohn, auf die Weisung des Meisters, neige das Ohr deines Herzens, nimm den Zuspruch des gütigen Vaters willig an und erfülle ihn durch die Tat." RB Prolog 1

In Österreich leben ungefähr 360 Benediktiner. Ihre Lebensordnung richtet sich nach der Mönchsregel des hl. Benedikt, die im 6. Jahrhundert entstanden ist und dem europäisch-abendländischen Kulturbereich wesentliche Impulse vermittelt hat. Die Tradition der österreichischen Benediktinerklöster reicht viele Jahrhunderte zurück. Der jeweiligen Zeit angemessen haben sie versucht das ORA et LABORA et LEGE (bete und arbeite und lies) der Ordensregel zur verwirklichen.
Auch heute sind die Benediktinerstifte Österreichs bemüht auf dem Boden der Tradition und entsprechend der Herausforderung der Gegenwart, der Frage nach Gott und dem menschlichen Dasein eine konkrete Antwort zu geben. Das klösterliche Leben will eine echte Alternative zu den heute üblichen Lebensweisen anbieten.
Jedes Kloster will ein Ort der Gottesbegegnung sein. So ist GOTT SUCHEN die erste Forderung, die der Mönchsvater Benedikt an seine Schüler stellt. Die Benediktinerklöster wollen diese Erfahrung der Gottsuche aber auch teilen mit jenen, die ihnen begegnen als Gast, Schüler, Tourist, Geschäftspartner ... und Internetsurfer.

Die Grundidee benediktinischen Mönchtums kann auf eine kurze Formel gebracht werden: ORA et LABORA - BETE und ARBEITE. Man könnte noch ein LEGE (lese) hinzufügen, weil Benedikt großen Wert auf das Lesen geistlicher Schriften legt.