Stift Melk - UNESCO-Welterbe

Aktuelles aus dem Musikarchiv

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Klostermusiksammlungen - Artikel in der Kirche bunt (42-2019, Ausgabe 8. Dezember 2019)
Klöster waren immer schon Orte der Musik. Heute bergen die Musikarchive unserer Stifte und Klöster hunderte Jahre alte Schätze, die nur darauf warten, gehoben zu werden. So entstand eine Frühform des heutigen Gotteslobs im Stift Göttweig. Das „Groß Catholisch Gesangbuch“ erschien im 17. Jahrhundert in zahlreichen Auflagen und war weit verbreitet. zum Beitrag

Abbé Maximilian Stadler 1748-1833 und die Fuge in d-Moll
Beitrag von Musikarchivar Johannes Prominczel in der Singenden Kirche 2/2019, S. 135 ... zum Beitrag

WENNN FORSCHUNG LEBENDIG WIRD ..  9. April 2019
Stift Melk und Internationale Barocktage Stift Melk präsentierten originalgetreuen Nachbau eines seltenen Barockinstrumentes. „Für uns ist nicht nur der Nachbau des Instruments eine Besonderheit. Kunstvolles Handwerk, wissenschaftliche Forschung und vor allem das Erklingen des Instruments bei den Barocktagen machen den Reiz dieses Projekts aus“ ,so Johannes Prominczel, Musikarchivar des Stiftes Melk, der den Nachbau von Beginn an mit Begeisterung unterstützte. Bilder und Video

Text von Johannes Prominczel zur Mozart-Vesper zum Hochfest der Apostel Petrus und Paulus am 29. Juni 2018
Nach längeren Reisen übernahm Wolfgang Amadeus Mozart 1779 das Amt des Hoforganisten am Hof des Erzbischofs von Salzburg. Im selben Jahr komponierte er die feierliche Vesperae de Dominica (Sonntagsvesper) KV 321. Vermutlich hat man sie am Vorabend des Pfingstsonntags 1779 uraufgeführt. Als sicher gilt jedenfalls, dass die Vesper wegen ihres Umfangs und des Instrumentariums – Pauken und Trompeten im Dixit Dominus und Magnificat – im Rahmen eines hohen Feiertags in Salzburg erstmals erklungen sein muss.
1767 und 1768 (vor 250 Jahren!) besuchte Wolfgang Amadeus Mozart Melk. Über 500 Abschriften und Drucken mit Werken des Komponisten im Musikarchiv zeugen zudem von der langen Mozart-Tradition des Stiftes. Die Vesper KV 321 findet sich allerdings nicht darunter, sie erklingt heute erstmals in der Stiftskirche.

Ein Baryton geht auf Reisen, März 2018
Eine Rarität - ein Baryton aus 1768, von dem es weltweit nur zwei dieser Größe gibt - wurde für wissenschaftliche Zwecke und für den geplanten Nachbau in der Uniklinik Salzburg - Christian Doppler Klinik per Computertomographie untersucht. mehr ...

Pressemeldung, Jänner 2018, Das musikalische Erbe Niederösterreichs
„Wie kam die »Musik« ins Stift? Wodurch unterscheidet sich unser Bestand von jenem anderer Klöster und wie intensiv war der Austausch der Klöster untereinander?“ Nicht zuletzt diese Fragen versuche man im Rahmen von Kloster_Musik_Sammlungen zu beantworten, freut sich Johannes Prominczel Musikarchivar des Stiftes Melk über den Start des Projekts. Mit seinen nahezu 10.000 Noten ist das Stift gemeinsam mit den Klöstern Göttweig und Klosterneuburg Gegenstand dieses durch das Land Niederösterreich geförderten und von Anja Grebe (Donauuniversität Krems) geleiteten Forschungsprojekts. mehr ...

Juni 2017, Das Musikarchiv des Stiftes Melk meldet den Fund von mittelalterlichen Musikfragmenten.
Im Musikarchiv des Stiftes Melk wurde ein unscheinbarer Karton entdeckt. Bei näherer Untersuchung zeigt sich, dass der Inhalt aus 83 mittelalterlichen Musikfragmenten besteht.
Die Notenschrift war damals keine exakte Notation der Melodie, sondern häufig nur eine mit Punkten und Strichen aufgezeichnete Gedächtnisstütze. Diese sogenannten Neumen verwendete man ab dem 9. Jahrhundert, die Melker Handschriften dürften jedoch deutlich jünger sein. Bibliothekar Pater Gottfried Glaßner freut sich über den Fund, da die Wiederentdeckung den Bestand der Musikfragmente der Bibliothek deutlich erweitert. mehr ...