Stift Melk - UNESCO-Welterbe

Pressesprecherin | Doris Bracher | 0650 290 36 70 | presse@stiftmelk.at

Hier können Presseartikel zum Download angeboten werden.

Laudato sì – Aktion „5vor12“       zum Pressetext pdf

Stift Melk & Stiftsgymnasium Melk setzten sich lautstark für Klimaschutz & Bewahrung der Schöpfung ein

Unter lautem Glockengeläut nahmen die Mitglieder des Konvents, die Schüler*innen und Professor*innen mit Direktor Johannes Eichhorn vom Stiftsgymnasiums Melk am Festtag des heiligen Franziskus Aufstellung, um mahnend an den Klimawandel und seine Folgen zu erinnern: Waldbrände, Flutkatastrophen, Hungersnöte, Dürren, … - es ist 5vor 12!

Pater Alois Köberl sprach auch in seiner Moderation an, dass wir Menschen zuviel an Ressourcen verwenden, die wir zum Leben nicht brauchen würden.
Anwesend waren dabei Dr. Stephan Pernkopf, Landeshauptfrau-Stellvertreter und die zuständige Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität und Technologie, Leonore Gewessler, BA; sie zeigten sich beeindruckt von der Aktion. Stephan Pernkopf sprach in seinen Grußworten ein Dankeschön für die vielfältigen Initiativen aus, die zur Energiewende in Niederösterreich beitragen.
Leonore Gewessler betonte, dass dies ein Bild der Freude für sie ist, dass „5vor12“ alles Wissensnotwendige zusammenfasst. Sie unterstrich: „Die Lage ist ernst - für uns, für die Erde, für den Planeten ist es tatsächlich 5 vor 12. Jede/r muss Verantwortung übernehmen! Positiv ist, dass es Antworten gibt – wie beispielsweise Photovoltaik, emissionsfreien Verkehr oder auch ein nachhaltiges Wirtschaften.“ Gewessler meinte weiter, dass gerade die Religionsgemeinschaften wichtige Vorbilder sind, Laudato sì auf das Thema aufmerksam macht und zur wirklichen Veränderung beiträgt. Sie ermutigte die Schüler*innen, dranzubleiben, nachzufragen, nicht locker zu lassen, damit für den Klimaschutz nicht die Zeit davonläuft.
Mit einem Gebet, das gemeinsam von Abt Georg Wilfinger, der Schulsprecherin Ida Wedenig und LH-Stv. Stephan Pernkopf vorgelesen wurde, endete die Aktion.  weiterlesen ...

Gruppenbild: Bildtext: v. l. n. r.: Pater Martin Rotheneder, Wirtschaftsdirektor Karl Edelhauser, Abt Georg Wilfinger, Bundesministerin Leonore Gewessler, Schulsprecherin Ida Wedenig, LH-Stv. Stephan Pernkopf, Bürgermeister-Stellvertreter Wolfgang Kaufmann, Pater Ludwig Wenzl, ​Pater Alois Köberl, Direktor Johannes Eichhorn.
c Franz Gleiss

c Weitere Fotos siehe Dateiname

GLOCKENGELÄUT - "5VOR12"

Waldbrände, Flutkatastrophen, Hungersnöte, Dürren … Der Klimawandel ist Realität: Es ist 5vor12! Wir alle sind aufgerufen, Verantwortung zu übernehmen.
Am 04. Oktober 2021, dem Fest des heiligen Franziskus, setzen die Ordensgemeinschaften lautstarke und sichtbare Zeichen für den Klimaschutz und für die Bewahrung der Schöpfung.
Auch das Stift Melk und das Stiftsgymnasium Melk beteiligen sich an der Aktion.
 
Foto: c Stift Melk

Zwischenbilanz des Bereiches Tourismus im Stift Melk - Sommer 2021   Text als pdf ...

Pater Ludwig Wenzl, Leiter Kultur- und Tourismus im Stift Melk: „Nach einem, bedingt durch die Covid-19-Pandemie, schwierigen Start in die Tourismussaison, freut es uns umso mehr, dass wir nun auf einen belebten Kultur-Sommer zurückblicken können. Unsere traditionellen Sommerkonzerte, sowie die neu etablierten Gartensommernächte, fanden großen Anklang. Das Verlangen nach Kultur, Musik und geselligem Zusammensein war spürbar und machte besonders unsere Gartensommernächte zu einzigartigen Erlebnissen!
Durch die Präsentation unserer wichtigsten Kunstschätze, dem Melker Kreuz und der Kolomanimonstranz – beide sind übrigens noch bis 12. Oktober 2021 im Stiftsmuseum zu sehen, sowie der Öffnung der Mineraliensammlung, haben wir ein besonderes Angebot für unsere Gäste geschaffen!“

Stift Melk Card & Kulturkuvert
Sehr zufrieden zeigt sich das Stift Melk über die große Nachfrage im Kultur- und Ausflugstourismus. Die erstmals angebotene Jahreskarte, die „Stift Melk Card“, die zum Eintritt während der gesamten Saison - inklusive Gartensommernächte - berechtigte, als auch das „Kulturkuvert“, einer Kooperation mit der Stadtgemeinde Melk, der Schallaburg und der Wachaukultur Melk, erfreuten sich hoher Akzeptanz. Beide Angebote wirkten sich spürbar auf die Verkaufsstatistik aus. Anlass zur Freude gaben dazu auch die vielen positiven Feedbacks.

Statistik
Seit Juli zählen neben dem starken inländischen Ausflugstourismus auch wieder europäische Urlauber*innen, sowie Donau-Schiffsreisende aus den USA, zu den Gästen im Stift Melk.
Als bisher besucherstärkster Monat zeichnete sich der August ab. Mit 38.399 Besucher*innen weist die Statistik rund 10.000 Besucher*innen mehr gegenüber dem Vorjahr aus; die Zahlen pre-Covid-19 im August lagen bei ca. 80.000 Besucher*innen im Durchschnitt. Bis Ende August besuchten in der Saison 2021 rund 74.330 Besucher*innen das Stift Melk.

Fotocredits: Stift Melk / Brigitte Kobler-Pimiskern


2.- 4. September Globart im Stift Melk

Das Stift Melk war dieses Wochenende Gastgeber der GLOBART-​Academy, prominente und hochkarätige Referent*innen und Gäste wie Ariadne von Schirach, Joachim Bauer, Melanie Wolfers oder Marlene Engelhorn setzten sich mit dem Thema "Sinn" auseinander. Zentral analysiert wurde die Frage nach dem Sinn des Lebens, es wurden verschiedenste Zugänge erörtert, Perspektiven und Wege aufgezeigt - die Frage berührt alle Menschen rund um den Globus, gerade in Krisenzeiten.

Mit dem Sinn und dieser Frage aller Fragen beschäftigte sich auch der international bekannte und einflussreiche KünstlerTino Sehgal, der den Eröffnungsvortrag hielt und dessen Ausstellung drei Tage lang ​im Stiftspark und im barocken Gartenpavillon zu sehen war. 

Er hinterfragt, wie gesellschaftliche Prozesse stattfinden und wie sie sich verändern. Sehgal konstruiert Situationen und keine materiellen Objekte, die Interaktionen sollen die Besucher*innen überraschen und zum Denken anregen.​ Mit Gespräch, Gesang, Choreographie wird die Situation zum Erlebnis, die die Menschen noch lange begleitet. Sehgal steht für radikale Neuorientierung in der Kunst und ihrer Erfahrung.​

Bild: GLOBART-Präsident Hans Hoffer, Pater Ludwig Wenzl, Abt Georg Wilfinger, Professorin Heidemarie Dobner, Tino Sehgal, Künstler, und Pater Martin Rotheneder.
Credits: Pascal Schrattenecker

8. Juli 2021 | Stift Melk setzt auf E-Mobilität – neue EVN Strom-Tankstellen in Betrieb

Mobilität mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen ist auf dem Vormarsch. Dieser Entwicklung folgt nun auch das Benediktinerkloster Stift Melk. Am Stifts-Parkplatz stehen allen Besucherinnen und Besuchern des Top-Ausflugsziel in Niederösterreich nun drei moderne Strom-Tankstellen zur Verfügung. 

Stift Melk wird jährlich von mehr als einer halben Million (Angabe vor Corona-Pandemie) Menschen besucht, durch die neuen Lademöglichkeiten bietet das wunderbare UNESCO Welterbe nun auch die Möglichkeit nicht nur den Geist aufzuladen, sondern auch das Elektro-Fahrzeug. 

„Wir bemerken, dass immer mehr Gäste mit Elektrofahrzeugen unterwegs sind und wir haben verstärkt auch konkrete Anfragen, wo es die nächste Gelegenheit zum Laden gibt. Wir freuen uns sehr, dass wir diesen Service nun vor Ort, direkt am Stiftsparkplatz, anbieten können. Einem unbeschwerten Aufenthalt im Stift Melk steht damit nichts mehr im Wege!“ so Pater Ludwig Wenzl OSB, Leiter des Bereiche Kultur und Tourismus.

Mit dieser neuen Möglichkeit zur Aufladung von E-Autos wird Elektromobilität regional weiter vorangetrieben und noch einfacher möglich. Die EVN Ladestationen sind für alle E-Fahrzeuge geeignet und ermöglichen mit einer Leistung von bis zu 11kW, sechs Elektrofahrzeuge gleichzeitig zu laden. Nach einer Ladezeit von 60 Minuten, kommen E-Autos wieder rund 80 Kilometer weit. Die Freischaltung erfolgt über die EVN Strom-Tankkarte, mit der in Österreich das größte, flächendeckende Ladenetz für E-Fahrzeuge in Österreich genutzt werden kann.

„Der stetige Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur in Niederösterreich ist neben der Ladeinfrastruktur zu Hause füuns ein wichtiger Baustein um elektro-mobil zu sein. E-Mobilität gilt als großer Hoffnungsträger für eine CO2 Reduktion im Verkehrsbereich. Natürlich macht aber E-Mobilität nur Sinn, wenn der dafür notwendige Strom aus erneuerbaren Energien stammt und hier sind wir auf einem sehr guten Weg,“ so EVN Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz

Abt Georg Wilfinger: "Im Stift Melk hat gelebte Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert, jeder Beitrag, der dazu geleistet werden kann, wird begrüßt. Das nunmehrige Projekt ist ein weiterer Baustein einer gelebten benediktinischen Nachhaltigkeitsstrategie."

Fotocredits: © Stift Melk, Bettina Scheiber

Bildbeschreibung (v.l.n.r.): 

Bild 4644: v. l. n. r.: Baudirektor Gottfried Fuchs, Pater Ludwig Wenzl, Wirtschaftsdirektor Karl Edelhauser, EVN-Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz und Abt Georg Wilfinger.

Bild 4623: v. l. n. r.: EVN-Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz, Wirtschaftsdirektor Karl Edelhauser, Pater Ludwig Wenzl, Abt Georg Wilfinger, Baudirektor Gottfried Fuchs

Bild 1: EVN-Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz und Abt Georg Wilfinger

8. Juli 2021 | Projektstart: Stift Melk errichtet Photovoltaikanlage

  • Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit & Umweltschutz
  • Strom deckt 90 % Eigenbedarf – Einsparung von 170 Tonnen CO2
  • LH-Stv. Pernkopf: Stift Melk ist Leuchtturmprojekt für historische Objekte

Nachhaltigkeit ist dem Stift Melk ein wichtiges Anliegen, Projekte, die dem Umweltschutz dienen, haben Priorität. Jetzt erfolgte der offizielle Projektstart für eine Photovoltaikanlage, die künftig 40% des jährlichen Stromverbrauchs abdecken wird. LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf und Bürgermeister Patrick Strobl gratulierten Abt Georg Wilfinger zu diesem mutigen und bedeutenden Schritt. 

Abt Georg Wilfinger OSB: „Die Österreichische Benediktinerkongregation hat sich zur Umsetzung der päpstlichen Enzyklika „Laudato si´“ - der Sorge um das gemeinsame Haus - bei einem Studientag 2019 zu noch mehr Nachhaltigkeit in den einzelnen Benediktinerklöstern verständigt. Das nunmehrige Projekt einer PV-Anlage zur Erzeugung von nachhaltigem Strom für den Eigenverbrauch wird einen ersten großen und wichtigen Beitrag im Stift Melk dazu leisten.“

Vor Ort erläuterte Wirtschaftsdirektor Karl Edelhauser die technischen Details: „Die Stromproduktion dieser 600 kWp Anlage wird vom Stift Melk zu 90 % selbst verbraucht und kann dadurch mehr als 40 % des jährlichen Strombedarfs des Stiftes decken. Die gesamten Investitionskosten dieser Ökostromanlage von ca. € 600.000,-  helfen mit, jährlich rund 170 Tonnen CO2 einzusparen.“​

LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf: „Mit der Errichtung dieser PV-Anlage setzt das Stift Melk einen wichtigen Schritt für den Umweltschutz und die Nachhaltigkeit! Ich sehe dieses Projekt als Leuchtturmprojekt, die Eigenversorgung alter, kulturhistorisch so wichtiger Objekte wie das Stift, kann als ein Vorbild für uns alle dienen. Schon jetzt gibt es in NÖ 48.000 PV-Anlagen. Bis 2030 haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Stromerzeugung zu vervielfachen, ein Viertel des gesamten Strombedarfes unseres Bundeslandes soll bis dahin aus Sonnenstrom kommen.“

Bürgermeister Patrick Strobl: „Eines unserer Hauptziele muss es sein, Melk klimafit zu machen, weshalb mich die Errichtung der PV-Anlage durch das Stift Melk sehr freut. Auch von Seiten der Stadt wird Nachhaltigkeit groß geschrieben - unter anderem haben wir vor kurzem das Sonnenkraftwerk Melk gestartet."

Bildtext:
Die Planungen sind abgeschlossen – nun erfolgte der offizielle Projektstart. Das Stift Melk errichtet in den kommenden Monaten eine Photovoltaikanlage zum Selbstverbrauch, mit der künftig 40% des jährlichen Stromverbrauchs abgedeckt werden kann. „Ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz!“ so Abt Georg Wilfinger. LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf bezeichnet das Vorhaben als Leuchtturmprojekt für historische Objekte.

Bild 1 Credits: Stift Melk, Bettina Scheiber - v. l. n. r.: Wirtschaftsdirektor Karl Edelhauser, LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf, Mag.a Cornelia Daniel (Dachgold e.U), Abt Georg Wilfinger, DI (FH) Gerald Gruber (10hoch4 Energiesysteme GmbH), Bürgermeister Patrick Strobl

1993 Credits: NLK Filzwieser - v. l. n. r.: Dr. Christian Milota, Geschäftsführer eNu, Bürgermeister Patrick Strobl, LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf, Abt Georg Wilfinger

Bild 3 Credits Stift Melk. Bettina Scheiber - v. l. n. r.: Mag.a Cornelia Daniel, Baudirektor Gottfried Fuchs, Dr. Christian Milota, Bürgermeister Patrick Strobl, LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf, Abt Georg Wilfinger, Wirtschaftsdirektor Karl Edelhauser, DI (FH) Gerald Gruber 

Bild 2027 Credits: NLK Filzwieser - v. l. n. r.: LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf, Abt Georg Wilfinger, Bürgermeister Patrick Strobl

Text: Doris Bracher

6. Juli 2021
Vortrag über „Die 10 Gebote" in der Melker Stiftsbibliothek
„Keine Phrasen, Hochwürden!“ – ein facettenreicher Einblick über einen der erfolgreichsten Texte der Weltliteratur

Geistvoll, erstaunlich, amüsant. Mag.a Bernadette Kalteis und Dr. Johannes Deibl, MA begeisterten vergangenen Freitag das Publikum mit ihrem Vortrag zu den 10 Geboten – dem Dekalog, der zu den einflussreichsten Texten der Weltliteratur zählt. Als Mitarbeitende der Melker Stiftsbibliothek gaben sie anhand des Buchbestandes einen über die Jahrhunderte dokumentierten, facettenreichen Einblick in die geistes- und religionsgeschichtliche Tradierung und Bearbeitung des Dekaloges, zu dem es eine nur schwer überschaubare Fülle an Interpretationen und Transformationen gibt.

Die Veranstaltung zählte zum Begleitprogramm der heurigen Sommerspiele Melk und ergänzte das Sprechstück thematisch. Intendant Alexander Hauer begrüßte das Publikum im Dietmayrsaal des Stiftes Melk, während auch die neue Geschäftsführerin der Wachau Kultur Melk, Simone Bamberg, interessiert lauschte. Abt Georg Wilfinger war sichtlich stolz auf sein Team, Historiker Dr. Gerhard Floßmann zeigte sich beeindruckt vom Fachwissen der Vortragenden und der kurzweiligen Vermittlung.

zum gesamten Presseartikel ...

Fotocredits: © Stift Melk, B. Kobler-Pimiskern

Bildbeschreibung (v.l.n.r.): Dr. Johannes Deibl, Geschäftsführerin Simone Bamberg, M.A., Künstlerischer Leiter Alexander Hauer, Abt Georg Wilfinger und Mag.a Bernadette Kalteis

 

1. Juli 2021
Stift Melk mit Freiwilligenpreis „Henri“ ausgezeichnet

Tausende Menschen in Niederösterreich engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich für die Allgemeinheit. Das Stift Melk stellt ihre Mitarbeitenden, die ehrenamtlich tätig sind, dazu frei – zum Beispiel für Arbeiten bei der Freiwilligen Feuerwehr oder für das Kinderhilfsprojekt Saniob in Rumänien. Abt Georg Wilfinger: „Wir – das gesamte Team des Stiftes Melk - versuchen vielen Menschen zu helfen und da zu sein, wo wir gebraucht werden. Dazu sind Ressourcen notwendig, die wir gerne zur Verfügung stellen!“
Für dieses Engagement wurde das Stift Melk in der Kategorie Unternehmen mit dem Freiwilligenpreis* „Henri“ ausgezeichnet. Am Montag konnte Abt Georg Wilfinger mit großer Freude den Preis im Landtagssitzungssaal in St. Pölten von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner entgegennehmen. 

*Freiwilligenpreis 2020 – Verleihung wurde bedingt durch das Coronavirus auf 2021 verschoben.

Stift Melk | Lebendiges Kloster mit fast 1000-jähriger Tradition
Ora et labora et lege – bete und arbeite und lies. Seit über 900 Jahren leben die Benediktiner nach den Regeln des Heiligen Benedikt in Melk. Das Stift Melk ist geistliches, geistiges und kulturelles Zentrum, Juwel barocker Architektur, Teil des UNESCO Welterbes und weltbekannte Sehenswürdigkeit, aber auch Schule, Wirtschaftsmotor, Arbeitgeber. „Vor allem sind wir ein offenes Haus und ein Ort der Begegnung!“ betont Abt Georg Wilfinger OSB vom Stift Melk. 

Gruppenbild: Erste Reihe: Geschäftsführerin Theres Friewald-Hofbauer, Club Niederösterreich, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Gewinner Abt Prälat Georg Wilfinger, Stift Melk, Gerhard Scheiber, Stift Melk, und Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig Zweite Reihe: Präsident Josef Schmoll, Rotes Kreuz Niederösterreich, Vorstandsdirektor Stefan Jauk, Niederösterreichische Versicherung AG, und Direktorin Veronika Haslinger, Raiffeisen-Holding NOE-Wien
Foto: Rotes Kreuz Österreich

Sommerkonzerte - Eine musikalische Reise durch die Zeit

Kulturgenuss im Stift Melk

Die Vorfreude auf die Sommerkonzerte im Stift Melk ist heuer besonders groß. Seit nunmehr 25 Jahren bietet das weltberühmte Kulturensemble jungen Künstler*innen mit dieser Veranstaltungsreihe eine Bühne. Gespielt wird bei abendlichen Konzerten und Matineen im Kolomanisaal und in der Stiftskirche sowie bei den heiligen Messen, am 31. Juli 2021 bildet noch der barocke Gartenpavillon Kulisse für das Eröffnungskonzert „Ein Potpourri der Epochen“. Die Zuhörer*innen werden bis 29. August auf eine musikalische Zeit- und Weltreise mitgenommen. Auf dem Programm steht Musik aus Südamerika bis Wien, die Stücke aus Klassik, Moderne - und auch jazzige Klänge - versprechen abwechslungsreiche und genussvolle Hörerlebnisse.

zum gesamten Pressetext ...

Stift Melk, 21. Mai 2021 | Tage der Arzneipflanzen im Stift Melk

Willkommen im Paradiesgärtlein - Tage der Arzneipflanzen im Stift Melk    Text als pdf

  • 4. und 5. Juni 2021
  • Präsentation historischer Pflanzenbücher im barocken Pavillon von 16 – 17.30 Uhr
  • Stiftspark von 10 bis 17.30 Uhr geöffnet
  • Ursula Strauss schmökerte vorab in den Büchern

Husten, Schnupfen, Heiserkeit – gegen jedes Wehwehchen ist ein Kraut gewachsen! Viele Pflanzen, die im Volksmund als Heilpflanzen bezeichnet und seit Jahrhunderten verwendet werden, sind auch wissenschaftlich als Arzneipflanzen anerkannt.  Solche Pflanzen, deren Wirkung gesichert ist, die auch Apotheken und Pharmahersteller verwenden, wachsen und gedeihen im Paradiesgärtlein im Stiftspark in Melk.

Bei den Tagen der Arzneipflanzen stehen diese besonders im Mittelpunkt. Das Stift Melk lädt herzlich ein, anlässlich dieser Aktion dem Paradiesgärtlein einen Besuch abzustatten. Zu sehen sind auch einschlägige, historische Bücher über Heilpflanzen und Arzneimittel aus dem Bestand der Stiftsbibliothek. Mag.a Bernadette Kalteis und Dr. Johannes Deibl vom Team der Stiftsbibliothek zeigen diese wertvollen, kunstvoll illustrierten Bücher am 4. und 5. Juni 2021 von 16 – 17.30 Uhr im barocken Pavillon.

Ursula Strauss, Schauspielerin und Intendantin „Wachau in Echtzeit“, schmökerte schon vorab in den außergewöhnlichen Exemplaren.

Blühend – duftend – heilend | PARADIESGÄRTLEIN

Pater Martin Rotheneder spricht vom „Herz der Parkanlage“, wenn er das Paradiesgärtlein des Stiftparks meint. Der Bereich, der im Südosten liegt, ist ein exotischer, mediterraner Gartenraum, angelegt nach dem ersten überlieferten Text über Gartenbau des Benediktinerabtes Walahfrid Strabo (9.Jhdt.). Im nach ihm benannten Kräutergarten wächst ganzjährig Blühendes, Duftendes und Heilendes.

Jedem der 22 Pflanzbeete, die mit Eichen-Holzpfosten eingefasst sind, wurde eine Pflanze / ein Kapitel seines Werkes „De cultura hortorum (Hortulus). Über den Gartenbau.“ zugeordnet. Die Bepflanzung der Beete wird so aus den jeweils zugeordneten Pflanzen / Kapiteln abgeleitet, nachzulesen im Lehrgedicht. Entlang des Weges vermitteln einfache Emailtafeln, bei jedem Beet wird die Hauptpflanze mit einem Auszug des Originaltextes auf Latein und auf Deutsch kurz vorgestellt.

Köstliches aus dem Paradiesgärtlein

Die Kräuter im Stiftsgarten werden naturgerecht gezogen, schonend geerntet, getrocknet und verarbeitet. So werden Liköre aus alten Vorlagen aus Klosterarchiven hergestellt – die Sorten „Melker Morgentau“, „Abt Georg’s Magensonne“ und „Melker Abendrot“ können im Shop erworben werden. Rezepttipps mit Pflanzen aus dem Klostergarten finden sich auf der Website des Stiftes Melk. www.stiftmelk.at

Tage der Arzneipflanzen

Im Rahmen dieser Aktion öffnen Arzneipflanzengärten, Botanische Gärten, Arzneipflanzen verarbeitende Betriebe, Klostergärten, Kräutergärten, Museen und dergleichen mehr ihre Türen, um Arzneipflanzen und pflanzliche Arzneimittel der Öffentlichkeit näher zu bringen. Bundesweit gibt es Gärten und Einrichtungen, die sich in Form von Führungen, Vorträgen oder verlängerten Öffnungszeiten etc. beteiligen. Dabei können Heilpflanzen betrachtet und "begriffen" werden, und es soll über die Anwendungen von pflanzlichen Arzneimitteln informiert werden.

Die Tage der Arzneipflanzen finden österreichweit von 4. bis 6. Juni 2021 statt. Organisiert werden sie von der ÖGPHYT, der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie, gemeinsam mit der HMPPA, der Herbal Medicinal Products Platform Austria.
Die Österreichische Gesellschaft für Phytotherapie befasst sich mit allen Aspekten pflanzlicher Arzneimittel.  Die Herbal Medicinal Products Platform Austria (HMPPA) ist ein einzigartiges wissenschaftliches Netzwerk mit höchster Kompetenz im Bereich pflanzlicher Arzneimittel und Naturstoffforschung. Infos: https://www.phytotherapie.at/Tage_der_Arzneipflanzen.html


Bild: Stift Melk/B. Kobler-Pimiskern

12. Mai 2021 | Stift Melk zeigt 2021 seine kostbarsten Kunstschätze

  • Kolomani-Monstranz und Melker Kreuz ausgestellt
  • Originalfragmente Nibelungenlied in Bibliothek zu sehen
  • Mineraliensammlung und Sonderausstellungen inkludiert
  • Stift Melk Card: Neue Saisonkarte zum attraktiven Preis

Das Stift Melk hat seine Pforten wieder geöffnet. Jetzt werden die kostbarsten Kunstschätze gezeigt – das Melker Kreuz mit Partikel vom Kreuz Christi aus vergoldetem Silber und die Kolomani-Monstranz, ein Reliquiar des Goldschmiedes Joseph Moser aus dem Jahre 1752. Erstmals zu sehen sind Originalfragmente des Nibelungenliedes, die in der Bibliothek ausgestellt sind.

Mit dem Eintritt ist heuer erstmals der Zugang zur Mineraliensammlung inkludiert; besucht werden können auch die „Kunststationen“ in der Säulenhalle und im kleinen Barockkeller, sowie die Nordbastei mit der Sonderausstellung „Fluss“ im Wachaulabor.  Vom oberen Geschoss der Nordbastei bietet sich ein wunderbarer Ausblick über die Stadt, über das gesamte Ensemble – und über den Stiftspark - dieser sollte keinesfalls versäumt werden.

Der Stiftspark lädt zu jeder Jahreszeit ein – mit dem barocken Pavillon mit exotischen Fresken von Johann W. Bergl, dem Jardin oriental mit Blick ins Donautal, dem meditativ gestalteten Benediktusweg, dem Paradiesgärtlein und anderen Bereichen versetzt er die Besucher*innen in Staunen bzw. verspricht er Entspannung und Erholung.

Da es viel zu entdecken gibt, bietet die neue Saisonkarte „Stift Melk Card“ eine gute Möglichkeit, öfter zu kommen und den Stiftspark oder die Kunstschätze zu erleben und zu erkunden!  zum vollständigen Pressetext ...

„Der Edle Weyd-Mann“        pdf ...
Neues Buch über die alte Jägersprache aus dem Stift Melk

Pünktlich zum Beginn der Jagdsaison 2021 präsentiert das Stift Melk ein neues Buch, das ab sofort im Klostershop erhältlich ist: „Der Edle Weyd-Mann“. Ausgehend von einem barocken Wörterbuch zur Jägersprache wird eine Geschichte erzählt, die quer durch die historischen Jagdbücher der Melker Stiftsbibliothek führt. 

Für Jägerinnen und Jäger des 21. Jahrhunderts halten uralte Begriffe aus der Weidmannssprache spannende Entdeckungen bereit. Neben bis heute gebräuchliche Redensarten stößt man auf Ausdrücke, die von einer Zeit erzählen, als man noch keine Gewehre kannte und mit Spießen, Leim und Tüchern auf die Jagd ging. Man trifft im Text auf Bären, Luchse und Wölfe, und staunt über die Vielfalt an Personen, Hunden und Gegenständen, die zu einer Jagd gehörten. 

„Der Edle Weyd-Mann“, eine Publikation aus dem Eigenverlag des Stiftes Melk, enthält den barocken Originaltext und einen Beitrag über die historischen Hintergründe. Nicht zu vergessen das „Bonusmaterial": Ein handschriftlich überliefertes, lange in Vergessenheit geratenes Jagdgedicht voll Humor und Insiderwissen aus der Feder des Melker Mönchs P. Eduard Freiherr von Siber wurde neu entdeckt und wird nun nach rund 150 Jahren erstmals in gedruckter Form dem Publikum präsentiert. Zahlreiche Abbildungen aus alten Jagdbüchern der Stiftsbibliothek machen die Neuerscheinung auch zu einem optischen Erlebnis.

Bernadette Kalteis, Der Edle Weyd-Mann (Stift Melk 2021),
64 Seiten Kern, vollfarbig, Preis: € 12,90
Grafik: Bettina Scheiber | Stift Melk - Grafik

Das Buch kann direkt im Shop des Stiftes Melk erworben werden (geöffnet täglich von 10 bis 16.30 Uhr) oder unter shop@stiftmelk.at mit Lieferung bestellt werden.

Fotos: c Stift Melk Foto: Brigitte Kobler-Pimiskern
v. l. n. r.: Mag. Bernadette Kalteis, Wirtschaftsdirektor Karl Edelhauser und Bettina Scheiber

Melk, 10. Mai 2021

6. Mai 2021| Pressekurzmeldung:
Opferstockdiebstahl in der Stiftskirche Melk und in der Pfarrkirche Melk

Die Opferstöcke in der Stiftskirche als auch in der Pfarrkirche Melk wurden in den vergangenen Tagen beschädigt, enthaltenes Bargeld wurde gestohlen. In der Stiftskirche Melk ist es dem Täter trotz ständiger Anwesenheit von Aufsichtspersonen gelungen, den Opferstock zu leeren; der Diebstahl wurde gestern Mittwoch, 5. Mai 2021 gegen 17.30 Uhr bemerkt. Der Schaden beläuft sich auf rund 200 Euro.

Momentan ist coronabedingt viel weniger Frequenz als zu „normalen“ Zeiten, dies könnte der Täter genutzt haben, um das Geld aus dem Opferstock in der Stiftskirche zu entwenden, wird gemutmaßt.

Bereits am Dienstag am Abend wurden die beiden Opferstöcke in der Pfarrkirche Melk aufgebrochen. Dem Täter gelang es aber nur aus einem, das enthaltene Bargeld, das auf rund 30 bis 40 Euro geschätzt wird, zu entwenden. Erheblich höher ist der dabei entstandene Sachschaden an den Opferstöcken.

In beiden Fällen wurde die Polizei verständigt, die nun ermittelt.
Abt Georg Wilfinger und P. Lukas Roitner bedauern die Vorfälle.

Fotos: Abt Georg Wilfinger, P. Lukas Roitner, Credits: Stift Melk

TINO SEHGAL

2. - 4. September 2021 im Stift Melk

Tino Sehgal gestaltet im Rahmen der GLOBART ACADEMY erstmals eine Ausstellung. 

Von 2. bis 4. September 2021 wird der Stiftspark und der Gartenpavillon Stift Melk, eine der bedeutendsten barocken Parkanlagen Europas zur Spielwiese. Er freut sich in diesem wunderbaren Ambiente seine Arbeit zu zeigen. Was Tino Sehgal vor hat, bleibt eine Überraschung wie immer.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, den 2. September um 18 Uhr eröffnet. Tino Sehgal wird anwesend sein und an diesem Abend um 19.00 den Eröffnungsvortrag halten. Im Anhang finden Sie Presseinformationen sowie ein Bild von Tino Sehgal.

Die GLOBART ACADEMY 2021 (https://www.globart-academy.at) geht in die letzte Runde der Triade "LEBEN.MACHT.SINN".  Von 2. bis 4. September begeben wir uns auf Sinnsuche unter anderem mit den Philosophen Peter Sloterdijk, Ariadne von Schirach und Markus Gabriel, dem Psychiater Joachim Bauer, der Neurologin Rebecca Böhme und dem Dirigenten Franz Welser-Möst.

Gerne organisieren wir Interviews. Eine Vorbesichtigung für die Presse gibt es von 16.00 bis 17.00 am 2. September

Bild: Credit line: Jean-Baptiste Béranger, 2019.

26. April 2021 Orgel im Stift Melk erklingt wieder

Generalsanierung abgeschlossen  [nbsText als pdf ...

Orgeln sind faszinierend und imposant, besonders passen diese Attribute für das Orgelwerk der Stiftskirche in Melk. Die vollmechanische Schleifladenorgel hat 3.553 Pfeifen, 45 Register für drei Manuale und Pedal, errichtet wurde sie 1970 von Gregor Hradetzky. Nach 17 Jahren wurde nun wieder ein großes Service durchgeführt. Von Anfang März bis Ende April dauerten die Arbeiten an, in den zwei Monaten wurde die Orgel komplett zerlegt und wieder aufgebaut. Jede Orgelpfeife musste entnommen, gereinigt und neu intoniert werden. Die größte Pfeife ist 5,20 m lang und wiegt 150 kg – um sie herauszuheben brauchte es acht Menschen. Das Team der Berliner Orgelbauwerkstatt Karl Schuke führte die Arbeiten fachgerecht aus, ihnen wird seit vielen Jahren die Pflege der Orgel anvertraut. Die Orgel in Melk in ein Beispiel erstklassiger Kunst des Orgelbaus, sie ist von unschätzbarem Wert und hat einen hohen Kulturfaktor. J. G. Herder definierte: „Orgeln sind Wunderbaue, von Gottes Hauch beseelt. Nachklänge des Schöpfungsliedes.“ Nach der Generalsanierung wird die Orgel in Melk voraussichtlich wieder ab 2. Mai erklingen und die Töne neu zum Leuchten bringen.

Gründliche Sanierung

Die Pflege der Orgel und auch die großen Restaurierungsarbeiten führt seit Jahren die renommierte Orgelbauwerkstatt Karl Schuke aus Berlin durch. Um das Instrument akustisch, funktional und optisch in Hochform zu bringen, braucht es ein breites Fachwissen und viel Know-how.

Das fünfköpfige Team, das die zwei Monate in Melk verbrachte, zerlegte die komplette Orgel und prüfte jeden Bestandteil. Einige Pfeifen waren unter der Last des Gewichtes geknickt, hier wurden die kaputten Füße abgeschnitten, verstärkt, Kupferplatten angelötet. Die sanierten bzw. rekonstruierten und gereinigten Pfeifen wurden wieder in Reihe gebracht, bis jedes Loch und jede Bohrung wieder gefüllt war, abschließend wurde intoniert.

Überholt wurde auch die mechanische Traktur – alle Tasten wurden geprüft, die Achsen, Wellen und Gestänge. Die Doppelregisteranlage ist etwas besonders, weil sie nicht nur mechanisch, sondern auch elektronisch schaltbar ist, damit lassen sich tausende Kombinationen vorregistrieren.

Die heutige Orgel in der Stiftskirche Melk stammt aus dem Jahr 1970, errichtet wurde sie von der Kremser Orgelwerkstätte Gregor Hradetzky, die in das historische Gehäuse aus 1731 ein rein mechanisches Schleifladenwerk mit 45 Registern, verteilt auf Hauptwerk, französisches Schwellwerk, Rückpositiv und Pedal erbauten. Zur Zeit der Weihe im Oktober 1970 galt die Orgel als das größte und konstruktionsmäßig am zweckmäßigsten gebaute, vollkommen rein mechanisch spielbares Orgelwerk Österreichs.

Pflege und Erhaltung der Orgel

Die Orgel der Stiftskirche wird jährlich serviciert, dabei werden kleinere mechanische Mängel behoben und sie wird gestimmt. Dies passiert zeitnah vor den Orgelkonzerten, die im Sommer veranstaltet werden. In größeren Abständen ist es allerdings notwendig, das komplette Instrument gründlich und in allen Bestandteilen zu prüfen, zu reinigen und instand zu setzen. Die letzte umfassende Renovierung fand im Sommer 2004 statt, damals wurde sie mit einem zusätzlichen elektronischen Registerspeicher versehen, die mechanische Funktionsweise wurde dabei völlig belassen.

Die jetzige Sanierung wurde auch deshalb notwendig, weil Restaurierungsarbeiten, die zuletzt drei Jahre an den Türmen und im mittleren Bereich der Westfassade stattfanden,­­­­ eine erhöhte Staubbelastung verursachten. Die Orgel, die sich auf der Westempore befindet, wurde sichtbar - vor allem durch Sandbestrahlungsarbeiten - in Mitleidenschaft gezogen.

 

Die Orgel und die christliche Zahlenmystik

Wer sich mit dem Stift Melk auseinandersetzt, erfährt viel über die christliche Zahlenmystik. Die Zahlen sind Symbolträger religiöser Traditionen und sind auch in der Bibel zu finden. Ebenso waren Zahlenverhältnisse und Ordnungen in der Architektur seit jeher selbstverständlich.

Auch an der Melker Stiftsorgel lässt sich eine 3er-Symbolik (die Zahl drei gilt als heilige Zahl) ableiten: die Orgel in der Stiftskirche in Melk hat drei Orgelkästen mit jeweils drei Pfeifentürmen, auf jedem sitzen drei Engel. Den drei Orgelwerken ist jeweils eine der drei Registerreihen zugeordnet. Im rechten Orgelkasten (mit Blick zur Orgel) ist ein französisches Schwellwerk und im linken Orgelkasten das Hauptwerk eingebaut.  In der Mitte befindet sich das Rückpositiv. Natürlich können auch alle drei Orgelwerke gekoppelt und somit alle drei gemeinsam gespielt werden.

Fotos: Stift Melk | B. Kobler Pimiskern

Melk, 23. April 2021 Festschrift „Zeit“ zum 70. Geburtstag

Übergabe an P. Gottfried Glaßner OSB, Bibliothekar des Stiftes Melk    Text als pdf

Die Widmung einer Festschrift ist etwas Besonderes – über diese Wertschätzung durfte sich P. Prof. Mag. Dr. Gottfried Glaßner OSB freuen. Univ.-Prof. Mag. Dr. Meta Niederkorn überreichte ihm als Herausgeberin die druckfrische Publikation. Sie bedankte sich sehr herzlich für die jahrelange Zusammenarbeit – besonders betonte sie P. Gottfrieds Öffnung der Bibliothek für Forschungszwecke.

Seinen 70. Geburtstag feierte P. Gottfried bereits im Vorjahr. Am 16. April 2021 gelang nun die Gratulation mit der Übergabe der Festschrift zum Thema „Zeit – Zeitbeobachtung und Zeitmanagement von der Spätantike bis zum 21. Jahrhundert. Vom Stundenbuch zur verrechneten Zeit (=Codices Manuscripti & Impressi, 116/117)“. Diese entstand zur namensgleichen Tagung, die im Stift Melk geplant gewesen war, aber aufgrund der Pandemie abgesagt werden musste – einige der Beiträge scheinen nun in der Festschrift auf.

Darin wird „Zeit“ aus unterschiedlichen Perspektiven wissenschaftlich beleuchtet: als physikalische Größe, im Kontext topografischer Ansichten, in ihrer Rolle in der „Regula Benedicti“ und späterer Objektivierung, im System der Jahreszeiten, in Wegen mittelalterlicher Verschriftlichung von Zeit, als konstitutive Größe im literarischen Text u.a.

Ein Leben mit Büchern – Bibliothekar P. Gottfried Glaßner feierte 70. Geburtstag

Gottfried Glaßner (Taufname Paul) wurde 1950 im Waldviertel geboren, trat 1969 ins Stift Melk ein und studierte Theologie in Innsbruck und Salzburg. 1976 empfing er die Priesterweihe. Seit 2005 ist P. Gottfried Professor für Altes Testament an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Diözese St. Pölten. Er engagiert sich für das Andreas-Petrus-Werk, dessen Nationalsekretär er seit 2001 ist. P. Gottfried ist Experte für altorientalische Sprachen.

Bereits 1980 wurde P. Gottfried Leiter der so bedeutenden Melker Stiftsbibliothek. Er arbeitete sukzessive daran, die Sammlung für Forschende zu öffnen, führte den Neubestand in einen EDV-gestützten Bibliothekskatalog über und fördert nun verstärkt die Digitalisierung wertvoller Handschriften der Sammlung. P. Gottfried ist Herausgeber der hauseigenen, wissenschaftlichen Buchreihe „Thesaurus Mellicensis“.

Fotos: Stift Melk
Bild 12: v. l. n. r.: P. Prof. Mag. Dr. Gottfried Glaßner OSB, Univ.-Prof. Mag. Dr. Meta Niederkorn
Bild 15: v. l. n. r.: P. Prof. Mag. Dr. Gottfried Glaßner OSB, Univ.-Prof. Mag. Dr. Meta Niederkorn,
Abt Georg Wilfinger OSB
Bild 16 mit Team: v. l. n. r.: P. Prof. Mag. Dr. Gottfried Glaßner OSB, Univ.-Prof. Mag. Dr. Meta Niederkorn, Mag. Bernadette Kalteis, Dr. Johannes Deibl

 

Melk, 26. März 2021 | Ostern 2021

Ostern 2021 (Stift Melk & Pfarrverband Melk-St. Koloman)           Text als pdf ...

Aufgrund der behördlich verordneten „Osterruhe“ ist ein umsichtiges Handeln und Planen der Osterfeierlichkeiten notwendig. Pfarrverband und Stift gehen in dieser Situation gemeinsam und aufeinander abgestimmt vor. Angesichts der Einschränkungen und um der Ernsthaftigkeit der Infektionslage Rechnung zu tragen, werden in der Zeit von Gründonnerstag bis Ostermontag im gesamten Pfarrverband Melk-St. Koloman und auch im Stift Melk keine Präsenzgottesdienste gefeiert. Stattdessen werden am Gründonnerstag, Karfreitag, in der Osternacht und am Ostersonntag aus der Stiftskirche Livestream-Gottesdienste übertragen. Vertreter*innen des Pfarrverbandes sind in Stellvertretung ihrer Pfarren aktiv mitgestaltend bei den Gottesdiensten dabei.

Mit den folgenden Angeboten in den Pfarrkirchen Matzleinsdorf, Melk und Zelking werden darüber hinaus allen Menschen im Pfarrverband weitere Möglichkeiten geboten, ihren Glauben an die Auferstehung zu feiern:

  • Feiertexte für die »Hauskirche« für Erwachsene und Kinder liegen in den Kirchen des Pfarrverbandes auf
  • meditativer Kreuzweg zur persönlichen Betrachtung und Kreuzverehrung am Karfreitag ab 15:00 Uhr in den Pfarrkirchen
  • Osterkerzenaktion für Ostersonntag von den Firmlingen und Kindern des Pfarrverbandes
  • Osterlicht als Zeichen der Erlösung zum Abholen aus unseren Pfarrkirchen
  • Zum persönlichen Gebet und Verweilen sind die Pfarrkirchen geöffnet.

In der Auferstehungsfeier in der Stiftskirche werden alle vier Osterkerzen (Zelking, Matzleinsdorf, Melk, Stift) entzündet und dadurch auch alle Pfarrkirchen symbolisch anwesend sein. Dieses Licht der Auferstehung soll als gemeinsames Hoffnungszeichen für alle Menschen in unserem Pfarrverband und alle, die sich dem Stift Melk verbunden fühlen, leuchten und von unserem Glauben an den Auferstandenen zeugen.

Wir sehen dieses Vorgehen als ein Zeichen der Mitverantwortung in der aktuellen Situation an.

Kontakt: Doris Bracher, Pressesprecherin Stift Melk | T 0650 290 36 70  | E presse@stiftmelk.at

25. März 2021 „Du sollst ein Segen sein." (vgl. Gen 12,2)

Stift Melk wünscht sich Segen für alle Menschen

Der Festtag des Heiligen Benedikt am 21. März erinnert an den Namenspatron der Ordensgemeinschaft. „Benedictus“ bedeutet der „Gesegnete“; benediktinische Klöster sollen also Orte des Segens sein. Diesem Auftrag getreu, bekennt sich die benediktinische Gemeinschaft von Melk auch weiterhin zur Segnung von Paaren, die sich den Zuspruch Gottes für ihr gemeinsames Leben wünschen. Sie bedauert die Irritationen und Verletzungen, die Menschen mit dem ernst gemeinten Wunsch, ihre Beziehung öffentlich und vor Gott zu leben, jüngst erfahren haben.

Kontakt: Doris Bracher, Pressesprecherin Stift Melk | T 0650 290 36 70 | E presse@stiftmelk.at

21. März 2021 | Kirche Zelking öffnet ihre Türen

Weihbischof Dr. Anton Leichtfried konsekrierte Altar, Ambo, Taufbecken        Text als pdf

  • Erste Etappe der Generalsanierung abgeschlossen
  • Liturgische Neugestaltung des Kirchenraumes verwirklicht
  • Pfarrgemeinde bittet um finanzielle Unterstützung

Der vergangene fünfte Fastensonntag war für die Pfarre und den gesamten Pfarrverband Melk – St. Koloman ein besonderer Freudentag – nach langer Zeit konnten die Kirchentüren in Zelking wieder geöffnet werden. Am Vormittag fand im kleinsten Rahmen die feierliche Konsekrierung der neu gestalteten liturgischen Orte statt, am Nachmittag hatte die gesamte Bevölkerung die Möglichkeit, den Innenraum ihrer Kirche - erstmalig seit Beginn der Renovierungsarbeiten - zu sehen.

Die Segnung von Taufbecken und Ambo und die Weihe des Altars nahm Weihbischof Dr. Anton Leichtfried vor. In seiner Predigt stellte er die zentralen Botschaften dieser Orte für die Gläubigen in den Mittelpunkt. Von Seiten der Diözese sprach er großen Respekt und Anerkennung für das Ergebnis dieses Gestaltungsprozesses aus. Außerdem formulierte er als Wunsch für alle Menschen des Pfarrverbandes, dass sie viel Freude und Segen an und in diesem neuen Gottesdienstraum erfahren.

In den neuen, geweihten Altar wurde eine Reliquie des hl. Koloman eingesetzt, welche am 24. Mai 2014 bei der Neuinstallierung der »Pfarre St. Koloman« vom Stift Melk übergeben wurde.

Ab sofort ist die Kirche Zelking wieder täglich von 8 – 19 Uhr für das persönliche Gebet und zum Verweilen zugänglich. Es können nun auch wieder regelmäßig Gottesdienste in der generalsanierten Kirche gefeiert werden. Aktuelle Gottesdienstordnung unter www.mstk.at.

»Es ist, so paradox es vielleicht klingt, auch ein starkes Zeichen für die junge Generation. Eine solche Renovierung macht man nicht für die eigene Generation, sondern für die folgenden. In einer Zeit, wo pandemiebedingt auch die junge Generation vielfach vergessen wird und wir nur im Heute der aktuellen „Zahlen“ leben, ist das ein schöner Ausblick, dass Zukunft sein soll!«
Grußworte des Priors P. Jakob Deibl, Stift Melk

Generalsanierung – Restaurierungen folgen
2008 wurde das erste Mal über eine Sanierung der Kirche Zelking nachgedacht. Im April 2020 konnte durch einen positiven Bescheid des Bundesdenkmalamtes, mitten im Lockdown, der Baustart erfolgen. Aus diesem Bauprojekt wurde eine Generalsanierung in deren Zentrum die liturgische Neugestaltung des Kirchenraumes stand.

Mit der Konsekrierung der liturgischen Orte ist die erste Etappe der Generalsanierung abgeschlossen. Das gesamte Projekt dauert allerdings noch an, insbesondere alle restauratorischen Maßnahmen folgen erst; sie sollen bis Mitte 2022 abgeschlossen sein.

Dank
Ein großer Dank gilt all jenen Personen, die in den letzten Jahren und Monaten ihre Zeit, ihr Engagement und mit viel Verantwortung die Realisierung dieses Projektes verwirklicht haben: dem Künstler Heinz Ebner, Gewinner des Wettbewerbes, dem Diözesanbauamt, den ausführenden Firmen, deren MitarbeiterInnen und den MitarbeiterInnen des Stiftes (Bauamt & Tischlerei) unter der Leitung von Gottfried Fuchs und nicht zuletzt allen freiwilligen Helfern und Helferinnen der Pfarre für ihre qualitativ sehr gute Arbeit.

Finanzielle Herausforderung gemeinsam stemmen – Unterstützung erbeten
Mit dem Abschluss dieser ersten Etappe bittet die »Kirche Zelking« ab jetzt um eine finanzielle Unterstützung der Bevölkerung, um dieses »Jahrhundertprojekt« in den kommenden Jahren gemeinsam bewältigen zu können.
Subventionen sind von Seiten der Gemeinde Zelking-Matzleinsdorf, des Landes Niederösterreich, des Bundes und der Diözese St. Pölten dankenswerterweise zugesagt.

Spendenkonto: »Generalsanierung Kirche Zelking« | AT 76 2025 6000 0096 3512

Fotocredits: Lisa Funiak

Pressekontakt: Doris Bracher | Pressesprecherin | doris.bracher@stiftmelk.at | T: 0650 290 36 70

 

20. März | Stift Melk startet mit „Aufsperrtag“ in die Saison

Barocker Stiftsgarten öffnet heuer frühzeitig          Text als pdf ...

Hoffnungsvoll startet das Team des Stiftes Melk mit einem „Aufsperrtag“ am Samstag, 27. März 2021 in die neue Ausstellungssaison. Auch wenn heuer vieles anders ist und das Eröffnungswochenende ein leises wird – fein wird es trotzdem! Ganz entspannt können die Innenräume, die Prunksäle und die Stiftskirche besichtigt werden. Und - der Stiftspark ist herausgeputzt, die Vorbereitungsarbeiten sind abgeschlossen, erstmals ist er bereits zu Saisonbeginn zugänglich.

Abt Georg Wilfinger und Pater Ludwig Wenzel, Leiter des Bereiches Kultur und Tourismus, laden heuer besonders Gäste aus der Region ein, das Stift wieder neu zu entdeckt: „Ob Jung oder Alt, ob interessiert an Spiritualität, Kultur, Geschichte, Natur oder Architektur – ein Besuch im Stift Melk bereichert jeden Menschen.“

 Weltbekannte Sehenswürdigkeit - ein schönes Ziel für einen Tagesausflug

Das Stift Melk gehört zu den weltbekanntesten Sehenswürdigkeiten, das jährlich tausende Besucherinnen und Besucher begrüßt, die eine weite Anreise in Kauf nehmen, um einmal in ihrem Leben dieses einzigartige Barockensemble zu sehen.

Oft sind die Sehenswürdigkeiten in der Nähe bekannt, aber sie wurden nie – oder zuletzt bei längst vergangenen Schulausflügen - besucht. In einer Zeit, in der Reisen nur sehr eingeschränkt möglich sind, sind Tagesausflüge eine wunderbare Alternative.

Der Stiftspark

„Der Stiftspark ist eine einzigartige Parklandschaft, der eine 270 Jahre alte Geschichte widerspiegelt und das Schaffen von Mensch und Natur bezeugt“, so Pater Martin Rotheneder, Leiter des Stiftsparks und der Gärten.

Die wunderschöne Gartenanlage ergänzt das Gebäude des Stiftes und ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Vom „Jardin Oriental“ hat man einen wunderschönen Blick ins Donautal, es gibt einen meditativ gestalteten Benediktusweg, ein historisches Wasserbecken mit der „neuen Welt“ umgeben von 270 Jahre alten Linden sowie Kunstinstallationen und natürlich den barocken Pavillon mit exotischen Fresken von Johann W. Bergl.

Herz der Parkanlage ist das im Südosten gelegene Paradiesgärtlein – ein exotischer, mediterraner Gartenraum, angelegt nach dem ersten überlieferten Text über Gartenbau des Benediktinerabtes Walahfrid Strabo (9.Jhdt.). Im nach ihm benannten Abschnitt wächst ganzjährig Blühendes, Duftendes und Heilendes.

Der Stiftspark wandelt sich immer neu, Pater Martin hat noch viele Ideen, die umgesetzt werden. Gerade werden aus gefällten Bäumen Sitzmöbel, die zum Verweilen einladen.

Von der Aussichtsterrasse der Nordbastei bietet sich ein einzigartiger Blick über den Stiftspark.

Köstliches aus dem Paradiesgärtlein

Die Kräuter im Stiftsgarten werden naturgerecht hergestellt, schonend geerntet, getrocknet und verarbeitet. So werden Liköre aus alten Vorlagen aus Klosterarchiven hergestellt – die Sorten „Melker Morgentau“, „Abt Georg’s Magensonne“ und „Melker Abendrot“ können im Shop erworben werden. Rezepttipps mit Pflanzen aus dem Klostergarten finden sich auf der Website.

Infos & Öffnungszeiten

Stiftsbesichtigung täglich von 10 bis 16.30 Uhr (Kassaschluss 16 Uhr) 
Stiftspark und Nordbastei täglich von 10 bis 17.30 Uhr (um 17.30 Uhr wird der Ausgang geschlossen)
Mineraliensammlung 13.30 bis 15.30 Uhr

Hinweis Mineraliensammlung
Im Eintritt ist erstmalig die Besichtigung der Mineraliensammlung inkludiert. Aus konservatorischen Gründen ist der Zugang für zwei Stunden pro Tag begrenzt. Limitierte Personenanzahl, maximale Aufenthaltsdauer.

ALLE ANGABEN ZU TERMINEN UND ÖFFNUNGSZEITEN VORBEHALTLICH WEITERER ENTWICKLUNGEN DER CORONA-PANDEMIE!

Fotos:
Stift Melk – Stiftspark | Abt Georg Wilfinger OSB | Andrea Edelbacher, Stiftsgärtnerin | Credits: Brigitte Kobler-Pimiskern

Kontakt: Doris Bracher, Pressesprecherin Stift Melk | T 0650 290 36 70 | E presse@stiftmelk.at

17. März 2021 | Pressesprecherin für das Stift Melk

Doris Bracher ist seit Anfang März neue Pressesprecherin des Stiftes Melk. In dieser neu geschaffenen Position koordiniert sie auch die Presse- und Medienarbeit aller Bereiche, dazu wurde ein internes Presseforum eingerichtet.
Doris Bracher ist selbstständige PR-Beraterin in Loosdorf und Melk und seit über 20 Jahren im Bereich Öffentlichkeitsarbeit tätig.

Kontakt:
T 0650 290 36 70
E presse@stiftmelk.at

Foto: Doris Bracher | Credits: Stefan Sappert/auftragsfoto.at Melk

Text als pdf

5. März 2021 | Die Kirchenglocken in Zelking läuten wieder!

Liturgische Neugestaltung abgeschlossen                  Pressetext als pdf

  • Altarweihe am 21. März 2021 mit Weihbischof Dr. Anton Leichtfried
  • Offene Kirchentüren - ab 13 Uhr
  • Gottesdienste wieder möglich

Die Freude in der Pfarrgemeinde Zelking ist groß – nach rund zwei Jahren mit verschlossenen Kirchentüren dürfen diese wieder weit geöffnet werden. Neu gestaltet wurden die liturgischen Orte – Altar – Ambo – Taufbecken, Weihbischof Dr. Anton Leichtfried wird diese am 5. Fastensonntag, 21. März 2021, feierlich konsekrieren. Dieser besondere Gottesdienst kann aufgrund der aktuellen Pandemiebestimmungen nur im kleinsten Kreis stattfinden, aber am Nachmittag stehen die Kirchentüren für alle offen. Ab diesem Tag ist in der Kirche in Zelking auch wieder täglich das persönliche Gebet und das Verweilen von 8 bis 19 Uhr möglich.

Pünktlich vor dem großen Freudentag kamen diese Woche die ebenso renovierten Glocken zurück. Sie wurden gleich in den Turm aufgezogen – das Läuten ertönte weit und war für viele Zelkingerinnen und Zelkinger ein besonderer Moment. Nach der Weihe werden die Kirchenglocken wieder zum Gottesdienst zusammenrufen können, auch die Turmuhr nimmt ihre Dienste neu auf und wird wieder die Zeit anzeigen

Die gesamte Generalsanierung mit Restaurierung des Inventars der Kirche Zelking soll 2022 abgeschlossen sein.

Foto: Pfarrkirche Zelking zum Hl. Erhard | Credits: P. Lukas Roithner
Fotos Glocke: Josef Holl

Presseinformation | Doris Bracher, Pressesprecherin Stift Melk | T 0650 290 36 70 | presse@stiftmelk.at

Eschensterben - Schlägerung am Stiftsfelsen notwendig

Melk, 25. Februar 2021            Artikel als pdf

  • Akute Gefährdung durch kranke Bäume
  • Ausschließlich abgestorbene / befallene Bäume werden entfernt
  • Totalsperre der B1 ab Anfang März

Bäume sind mehr als Sauerstoffversorger und Holzlieferanten, sie bieten Lebensraum für Mensch und Tier. Wenn Bäume allerdings zur Gefahr werden, besteht Handlungsbedarf. Grundeigentümer haften, wenn umstürzende Bäume Schäden an Objekten oder Personen verursachen. Vielfach betroffen sind Eschen, denen einerseits die Trockenheit zu schaffen macht, für das Absterben ist auch ein Pilz (Falsche Weiße Stengelbecherchen - Hymenoscyphus pseudoalbidus) verantwortlich.

Die Bäume am Stiftsfelsen in Melk – unter ihnen viele Eschen - werden in regelmäßigen Abständen von Fachleuten begutachtet. Aufgrund des fortschreitenden Absterbens wurde jetzt wieder, wie schon vor einigen Jahren, eine akute Gefährdung durch die kranken Bäume festgestellt. 

Um jegliches Risiko auszuschließen - unterhalb des Gebiets verläuft schließlich die vielbefahrene Bundesstraße 1. - ist das Stift verpflichtet, die notwendigen Arbeiten umgehend durchzuführen. Gleich Anfang März werden ausschließlich die kranken Bäume entfernt.

Um auch während der Arbeiten für Straßenbenützer die größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, ist eine Totalsperre der Bundesstraße 1 zwischen Einmündung B33 und Kreisverkehr bei der Stiftszufahrt notwendig. Diese behördlich genehmigten Arbeiten werden unter Einhaltung aller behördlichen Vorgaben durchgeführt, die Sperre erfolgt in Zusammenarbeit mit der Straßenmeisterei Melk.

Die Totalsperre, Einsatzfahrzeuge und Linienbusse ausgenommen, ist ab 1. März 2021 für die Zeit von 8.30 bis 15.30 Uhr (nach dem morgendlichen Berufsverkehr) anberaumt, die voraussichtliche Dauer wird drei bis voraussichtlich max. fünf Tage betragen; die Umleitung wird analog wie bei den Sommerspielen erfolgen.

weitere Presseinformation: Doris Bracher, Pressesprecherin Stift Melk | T 0650 290 36 70 | mail

GLANZ FÜR DIE EWIGKEIT –DIE RESTAURIERUNG VON STIFT MELK

Sendetermin: Dreikönigstag, Mittwoch, 6. Jänner 2021, 17.35Uhr, ORF2

Die „Dokumentation am Feiertag“ aus dem Landesstudio Niederösterreich (Gestaltung: Barbara Baldauf, Kamera: Helmut Muttenthaler) zeigt Stift Melk aus bisher unbekannten Perspektiven. Ein Jahr lang hat das Filmteam immer wieder Restaurierungsarbeiten an derKuppel von Stift Melk begleitet. Bis in 64Meter Höhe über dem Stiftshofniveau ist das Kamerateam vorgedrungen und hat die Bauarbeiter bei ihrer spektakulären Arbeit beobachtet. 770 Quadratmeter Kupferdach wurden dabei neu montiert, dieschadhafte Dachhautder Kuppel erneuert. Allein der Gerüstaufbau dafür hat 6 Wochen gedauert,60 Tonnen Gerüst waren dabei notwendig.Die Dokumentation zeigt neben den Restaurierungsarbeiten auch unbekannte Seiten des Stiftes, wie die im Archiv gelagerten prähistorische Funde,oder wie exakt und mit welcher Zahlensymbolik der Stiftspark im Barock angelegt wurde. In den stiftseigenen Werkstätten arbeiten Tischler, Maler und Elektriker scheinbar unentwegt, um die Details des Barockbaus auf Hochglanz zu halten. zum Pressetext

Fotos | Dreharbeiten im Stift Melk: c Brigitte Kobler Pimiskern

Presseinformation: Im Winter geöffnet - wirtschaftliche Situation - Weihnachten - Generationswechsel

Stift Melk, 16. Dezember 2020

seit 12. Dezember wieder täglich geöffnet

Ausgedehnte Öffnungszeiten im Winter

Weihnachten im Stift Melk

wirtschaftliche Situation

Generationswechsel in der Abteilung Kultur und Tourismus

zum Pressebericht ...

Preisverleihung Goldener Igel Schaugärten

Bei herrlichem Spätsommersonnenschein fand am Dienstag, 8. September 2020 im Stiftspark Melk die Verleihung des "Goldenen Igels für Schaugärten" von Natur im Garten im Stiftspark Melk statt.

Auch für das vergangene Jahr 2019 erhielt das Team vom Stiftspark Melk für die 100%ige naturnahe Pflege des Stiftsparks - unter der Leitung von Pater Martin Rotheneder - wieder einen goldenen Igel - den bereits 6. Igel in Folge seit 2014.

Großer Freudentag im Stift Melk!

Am Sonntag, 6. September 2020, spendete Diözesanbischof Alois Schwarz Pater Ludwig Wenzl die Diakonen- und Pater Alois Köberl die Priesterweihe.

Aufgrund der aktuellen Sicherheitsbestimmungen waren zur Weihe vor Ort nur eine bestimmte Anzahl von Gästen möglich. Dem Stift und den beiden Weihekandidaten war es allerdings ein großes Anliegen, dass alle, die mitfeiern wollten, dies auch konnten. Deswegen wurde die Weihe mittels Live-Stream übertragen.

Am Bild: Abt Georg Wilfinger, Pater Alois Köberl, Diözesanbischof Alois Schwarz und Pater Ludwig Wenzl
Foto: Franz Gleiß

Ein Resume zu erfolgreichen Sommerkonzerten 2020 im Stift Melk Musik in aller Vielfalt erleben - die Sommerkonzerte 2020 machten es möglich.

Die Sommerkonzerte 2020 im Stift Melk sind vorbei - 1162 Besucherinnen und Besucher waren bei 17 Sommer-Konzerten

Trotz Covid-Pandemie fanden viele Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher den Weg in das Stift Melk und zeigten sich von dem abwechslungsreichen Musikprogramm begeistert.

Die traditionellen Sommerkonzerte sind aus dem niederösterreichischen Kultursommer nicht mehr wegzudenken. Seit Jahren wird das Stift Melk im August Bühne für junge aufstrebende und renommierte Künstlerinnen und Künstler.
Fast alle Musikerinnen und Musiker standen übrigens bei den Sommerkonzerten seit dem Lockdown erstmals wieder auf der Bühne und waren von dem Gefühl des  „wiedermusizierens“ sehr angetan, berichtet Pater Martin nach zahlreichen Gesprächen mit den Künstlerinnen und Künstlern. zum weiteren Pressetext ...

Am Bild: Pater Bruno Brandstetter, Josef Schweighofer und Ines Schüttengruber freuten sich über das 50 Jahr Jubiläum der Stiftsorgel, das bei den Sommerkonzerten 2020 gefeiert wurde.
c B. Kobler-Pimiskern

Diakonen- und Priesterweihe im Stift Melk via Livestream

Am 6. September wird Diözesanbischof Alois Schwarz um 15 Uhr in der Stiftskirche Melk P. Ludwig Wenzl die Diakonenweihe und P. Alois Köberl die Priesterweihe spenden.

Aufgrund der aktuellen Lage und der derzeit geltenden Sicherheitsbestimmungen ist es nur einer bestimmten Anzahl von Gästen möglich, direkt vor Ort mitzufeiern.
Da die erlaubte Kapazität der Stiftskirche nicht überschritten werden darf, ist der Einlass nur mit aktualisierter Einladung und bestätigter Anmeldung möglich.

Dem Stift und den Weihekandidaten ist es jedoch ein wichtiges Anliegen, dass alle, die mitfeiern wollen, dies auch wirklich können. Deswegen wird die Weihe mittels Live-Stream im Internet übertragen.

Alois Köberl: „Mit der zeitgleichen Übertragung im Internet haben wir heute zum Glück die Möglichkeit, trotz Distanz auf eine (etwas andere) Art GEMEINSAM zu feiern. Ich möchte wirklich alle, die gerne zur Weihe gekommen wären, einladen, via Live-Stream mit dabei zu sein. Durch das gemeinsame Gebet sind wir untereinander verbunden, egal wie groß die geografische Distanz auch sein mag. Beten wir gemeinsam um den Heiligen Geist für uns alle in dieser Zeit!“

Den Link zum Livestream sowie das Feierheft mit allen Liedern und Texten findet man ab 5. September auf der Homepage des Stiftes: www.stiftmelk.at.

50 Jahr Jubiläum Melker Stiftsorgel

Pater Bruno Brandstetter, der seit 72 Jahren als Stiftsorganist die Königin der Instrumente in der Stiftskirche spielt, freut sich gemeinsam mit Josef Schweighofer (Stiftsorganist seit 2014) und Ines Schüttengruber (Organistin und künstlerische Leiterin der Sommerkonzerte im Stift Melk) auf das Jubiläumskonzert "50 Jahre Melker Stiftsorgel - Prof. Peter Planyavsky " am 16. August.

Die Stiftsorgel wurde 1731 von Gottfried Sonnholz erbaut.  Das  barocke Gehäuse stammt noch aus  dieser Zeit.  Leider wurde das barocke Pfeifenwerk bei einem Umbau 1929 zerstört. Dieses damals minderwertige Instrument wurde 1970 abgetragen und ein völliger Neubau von der Firma Gregor Hradetzky durchgeführt. Die Orgelweihe fand am 12. Oktober 1970 statt.  Im Jahr 2004  wurde die Orgel von der Firma Schuke Berlin umfassend restauriert und die Registeranlage unter völliger Belassung der mechanischen Funktionsweise mit einem elektronischen Registerspeicher versehen.

Sonntag, 16. August 2020, 20 Uhr
Stift Melk | Stiftskirche | Konzert
50 Jahre Melker Stiftsorgel – Festkonzert
Peter Planyavsky, Orgel
Werke von Georg Muffat, Franz Liszt, Robert Fuchs, Hans Haselböck, Peter Planyavsky (Improvisation)

Sommerkonzerte 2020 finden statt!

Am 31. Juli 2020 geht’s los, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Ines Schüttengruber, die künstlerische Leiterin, nahm sofort nach den Lockerungen für Kulturveranstaltungen die Planung der bereits abgesagten Konzerte wieder auf und konnte innerhalb kürzester Zeit Musiker und Musikerinnen für die Sommerkonzerte 2020 im Stift Melk gewinnen.
Eine außergewöhnliche Zeit braucht außergewöhnliche Taten und so kommt es, dass es unter den Künstlerinnen und Künstler eine - Aktion der Solidarität - gibt. Es wird keine Einzelgagen geben, sondern die gesamten Erlöse werden zusammengelegt und zum Ende der Spielzeit auf alle gleichmäßig aufgeteilt. Dies ist ein ganz besonderes Experiment der Solidarität zwischen renommierten und ganz jungen Musikerinnen und Musikern.

Bei den diesjährigen Sommerkonzerten gibt es auch einen Grund zu Feiern: Die Königin der Instrumente, die Stiftsorgel feiert ihr 50 Jahr Jubiläum. "Feiern Sie mit uns und namhaften Orgelmusikern wie Peter Planyavsky, Johannes Zeinler und Ines Schüttengruber die Melker Stiftsorgel  in der Stiftskirche", freut sich schon Pater Martin Rotheneder, Gründer der Sommerkonzerte im Stift Melk, auf die Orgelkonzerte. Weiters versprechen der Kunstpfeifer Nikolaus Habjan, Albin Paulus, herausragende junge Talente, Preisträger von Prima la musica, Solisten der Wiener Symphoniker und Solisten der Niederösterreichischen Tonkünstler ein abwechslungsreiches Konzertprogramm bei den Sommerkonzerten 2020.

Novum I: Konzertkarten sind erstmals online erhältich

Novum II: Die Beginnzeiten der Konzerte, die sich mit den Sommerspielen Melk überschneiden, sind aufeinander abgestimmt. "Kulturgenießer" haben so die Möglichkeit unsere und auch die Veranstaltungen unseres Kulturpartners Wachau Kultur Melk zu sehen.

Fotos: c Brigite Kobler-Pimiskern

Nach 11 Wochen öffnet Stift Melk wieder sein Portal

Der 29. Mai 2020 wird in die Melker Annalen eingehen.
Zur Wiederöffnung: Kuppelkonzert mit einem Ensemble der Stadtkapelle Melk aus luftiger Höhe

"Dieser Freitag wird ein ganz besonderer Tag.  Am Freitag, 13. März mussten wir erstmals seit dem zweiten Weltkrieg das große Stiftsportal schließen und am 29. Mai, nach mehr als zwei Monaten, dürfen wir wieder für alle öffnen, freut sich Abt Georg Wilfinger.
Ein Ensemble der Stadtkapelle Melk plant an diesem Tag auch ein Kuppelkonzert. Noch nie hatte ein Musikensemble so ein spektakuläres Konzertpodium in 50 Meter Höhe auf der Kuppel der Stiftskirche.
"Nach dem wochenlangen Lockdown, sollen die schwungvollen Töne aus luftiger Höhe zur Öffnung des Stiftes Melk hinausgetragen werden und allen Mut für den Neustart und die Zukunft machen",  meint Pater Martin Rotheneder.

Pressetext zur Wiederöffnung ...

Fotos: c Brigite Kobler-Pimiskern

15. Mai 2020 - Der Stiftspark hat wieder geöffnet!

Landeshauptfrau-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf als Überraschungsgast bei der Wiederöffnung der historischen Gartenanlage des Stiftes Melk.

"Die Wiederöffnung des Stiftsparks ist für uns, nach der Aufnahme der Restaurierungsarbeiten an der Stiftskuppel, wieder ein kleiner Schritt in Richtung Normalität", meint Abt Georg Wilfinger und öffnet gemeinsam mit Landeshauptfrau-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf das große grüne Tor zum Stiftspark.
Ein historischer Moment an diesem 15. Mai 2020: Ab sofort ist der Stiftspark wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Die Wiederaufnahme der Besichtigungsmöglichkeit der Innenräume, Prunksäle und der Stiftskirche folgt Ende Mai. weiterlesen ...

am Bild: Pater Martin Rotheneder, Landeshauptfrau-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf und Abt Georg Wilfinger c Brigitte Kobler-Pimiskern

Vorbereitungen für die Wiederöffnung des Stiftsparks

Die Vorbereitungsarbeiten für die Wiederöffnung des Stiftsparks laufen auf Hochtouren.

Abt Georg Wilfinger überzeugt sich selbst von den derzeitigen Vorbereitungsarbeiten im Stiftspark. "Es wird gemäht, gepflanzt, gegossen, Hecken werden in Form geschnitten, Bänke gestrichen und natürlich werden Vorkehrungen für einen sicheren Ablauf des Gartenbesuchs getroffen", so Abt Georg Wilfinger. weiterlesen ...

Wir dürfen wieder öffnen!

Seit kurzer Zeit ist nun offiziell bestätigt, dass Museen in Österreich wieder ihre Tore öffnen dürfen. Wir freuen uns daher sehr, dass Stift Melk bald wieder für viele Menschen offen steht und die Besichtigung des barocken Welterbes möglich sein wird.
Als erster Schritt wird ab dem 15. Mai 2020 der historische Stiftspark mit dem barocken Pavillon, die Aussichtsterrasse und der Stiftsshop in der Nordbastei sowie das Café im Gartenpavillon wieder geöffnet sein.
Als zweiter Schritt wird ab 29. Mai 2020 die Stiftsbesichtigung möglich sein. Die Museumsräume mit der Dauerausstellung "Vom Gestern ins Heute", der Marmorsaal, die Stiftsbibliothek, die Altane und die hochbarocke Stiftskirche werden vorläufig nur für Individualbesucher geöffnet sein. Führungen werden aufgrund der staatlichen Vorgaben zunächst einmal bis Ende Juni nicht möglich sein. weiterlesen ...

Sommerkonzerte 2020 abgesagt

Abgsage der Sommerkonzerte 2020. Schweren Herzens müssen wir die diesjährigen Sommerkonzerte im Stift Melk absagen. Seit mehr als 15 Jahren sind die Sommerkonzerte im August ein fixer Bestandteil des kulturellen Angebotes im Stift Melk und bereichern mit erfrischend musikalischen Konzerterlebnissen die Region.  Die derzeitige Gesetzeslage aufgrund der Covid-19 Pandemie macht eine Durchführung der Konzerte für uns unmöglich ... weiterlesen

22. April 2020 - Wiederaufnahme der Restaurierungsarbeiten an der Kuppel der Stiftskirche und touristische Öffnung

Abt Georg Wilfinger und der Konvent des Stiftes Melk informieren über die Wiederaufnahme der Restaurierungsarbeiten an der Kuppel der Stiftskirche im Benediktinerstift Melk und über die aktuelle Situation zur Wiederöffnung für Besucher.
zum Pressetext

10. April Osternacht: Stift Melk erstrahlt im Licht der Osterbotschaft

Foto: c Daniela Matejschek

Melk: Ein Licht geht um die Welt
Stift Melk erstrahlt im Licht der Osterbotschaft

Ein Zeichen setzen. Solidarität zeigen. Hoffnung geben. Licht schenken – das ist die Grundidee hinter der Aktion „Melk – Ein Licht geht um die Welt“. Von Ostersamstag bis Ostermontag, jeweils von 20 – 24 Uhr, erstrahlt auf der imposanten Südfassade des Stiftes Melk eine Botschaft, die Mut machen und Zusammenhalt demonstrieren soll: Ostern – Auferstehung - trotz allem“. Das Bild auf der Fassade ist symbolisch für das Osterfeuer.
Mit diesem Zeichen will man ein Licht aufgehen lassen, das sich verbreiten soll. Die Menschen sind aufgerufen, zu den Feiertagen ein Osterlicht ins Fenster zu stellen und damit die Welt zu erhellen. „Ostern ist die Zeit der Auferstehung. Auch die Menschen sollen jetzt und nach der Krise wieder auf(er)stehen und künftig an einer besseren Welt arbeiten“, so Abt Georg Wilfinger, Stift Melk. zum Pressetext (pdf)

 

25_02_2020 Faschingsdienstag im Stift Melk
In Saus und Braus wars närrisch heut im barocken Haus. mehr ...

19_02_2020 Präsentation neuer Schulleiter
Nachdem Direktor HR Mag. Anton Eder, der seit 1999 das Stiftsgymnasium Melk leitet, mit 1. September 2020 aus dem aktiven Dienst ausscheiden wird, war die Bestellung einer neuen Schulleitung erforderlich.
Diese erfolgte mittels eines gut geplanten Prozesses. Im Oktober 2019 richtete Abt Georg eine Arbeitsgruppe ein, die ein Anforderungsprofil für die neue Schulleitung erstellte. mehr ...

14_02_2020 Buchpräsentation im Stift Melk
Anton Harrer begibt sich in seinem neuesten Buch auf ein spannendes Abenteuer zu den Wurzeln unserer Zivilisation.
Abenteuer Ur- und Frühgeschichte am Beispiel der Region Melk mehr ...