Stift Melk - UNESCO-Welterbe

Die bedeutendsten Kunstschätze sind zu sehen!

 


Das Melker Kreuz und die Kolomanimonstranz - die beiden bedeutendsten Kunstschätze des Stiftes sind bis Ende September im Stiftsmuseum zu sehen.
Erstmals werden auch in der Mittelvitrine in der Stiftsbibliothek die Originalfragmente des Nibelungenliedes ausgestellt.

Melker Kreuz

Herzog Rudolf IV. stiftete das Melker Kreuz, das eine kostbare Fassung für eine der ranghöchsten Reliquien, eine Partikel vom Kreuz Christi, die sich bereits im Besitz der Melker Kirche befunden hatte. Das Melker Kreuz ist aus vergoldetem Silber, besetzt mit wertvollen Edelsteinen und Perlen, die möglicherweise zum Teil von einem älteren Reliquiar stammen.

Kolomani-Monstranz

Der Heilige Koloman war, der Legende nach, ein irischer Königssohn, der in Niederösterreich als Spion verdächtigt, an einem Holunderbaum erhängt wurde – der Leichnam verweste nicht, der verdorrte Holunderbaum trieb aus. Markgraf Heinrich I. ließ Koloman nach Melk überführen, wo er feierlich beigesetzt wurde.

Der Wiener Goldschmied Joseph Moser gestaltete 1752 die Kolomani-Monstranz in Gestalt eines Holunderstrauches: der Fuß bildet ein Wiesenstück, auf dem der Strauch steht, zwei ineinander geschlungene Stämme, die sich in einem Astgeflecht verzweigen. Die Monstranz stellt auch jede Menge Attribute dar – Mantel, Pilgerhut, -stab als Symbole für den Pilger, Krone, Königsmantel, Zepter und Füllhorn mit Münzen als Symbole für seine königliche Herkunft.

Weitere Besucherbereiche

Mit dem Eintritt zur Stiftsbesichtigung ist dieses Jahr erstmals auch der Zugang* zur Mineraliensammlung inkludiert.
Weiters inkludiert das Ticket zur Stiftsbesichtigung den Eintritt in den Stiftspark mit dem barocken Gartenpavillon sowie die Besichtigung der Nordbastei mit der Sonderausstellung „Fluss“ im Wachaulabor. Vom oberen Geschoss der Nordbastei bietet sich ein wunderbarer Ausblick über die Stadt, über das gesamte Ensemble – und über den Stiftspark - dieser sollte keinesfalls versäumt werden.
Die Sonderausstellung „Kunststationen“ ist bei freiem Eintritt in der Säulenhalle und im kleinen Barockkeller zu sehen.

*der Zutritt zur Mineraliensammlung ist zeitlich limitiert und die Besucheranzahl ist beschränkt. Ein Slot kann vor Ort gebucht werden.

Infos zur Stiftsbesichtigung ...