Stift Melk - UNESCO-Welterbe

Barockkeller

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Die Kellerräumlichkeiten wurden für NÖ Landesausstellung im Jahre 2000 restauriert und revitalisiert und werden seitdem immer wieder für kulturelle Veranstaltungen sowie Ausstellungen genutzt. 
Der kleine Barockkeller (Zugang bei der Kaiserstiege) wird fast ganzjährig für Sonderausstellungen genutzt.

Kleiner Barockkeller
Der kleine Barockkeller, der sich unter der Prälatur und dem Priorat befindet, wurde 1713 – 1714) von Jakob Prandtauer erbaut. Ein Teil dieser Kellerräumlichkeiten wurde ab 1965 als Kellerstüberl verwendet worden.

Großer Barockkeller
„Dieser Keller wurde unter großen Anstrengungen aus dem Felsen herausgeschlagen unter Abt Valentin Embalner und 1652 fertiggestellt und mit Wein angefüllt.“
Marmortafel Keller (deutsche Übersetzung der Inschrift).

Die zwei gewaltigen Gewölbetonnen wurden von 1650 bis 1652 in den gewachsenen Stein gehauen. 1718-1720 wurde das darüberliegende Gebäude abgerissen und neu aufgemauert. Aus statischen Gründen verstärkte Jakob Prandtauer die Gewölbebögen zwischen den beiden Kellern. Einige originale Bögen sind noch vorhanden. Eine weitere Verstärkung des Gewölbes war noch 1868/1869 nötig. Abt Clemens Moser ließ den ehemaligen alten Komödiensaal über der heutigen Tischlerei zu Klassenräumen umbauen. Als Stütze für die Gangmauer errichtete man im Embalner-Keller weitere Stützsäulen.