Stift Melk - UNESCO-Welterbe

Nocturna Benedictina Lachlan (Lox) Blair

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"Hier in diesem idealen Säulenraum also zeigt Lox Blair seine ambitionierte Ausstellung „Nocturna Benedictina“. Dabei handelt es sich genau genommen um eine Urform der Fotografie, kameralos, objektnah, direkt: Unmittelbar hinter dem abzubildenden Motiv (Mönch mit Weihrauchgefäß, Blattstrauch, Springbrunnen, Gitterwerk o. ä.) wird das unbelichtete Fotopapier aufgespannt. Damit dies nicht schlagartig schwarz wird, erfolgt die Prozedur in nächtlicher Finsternis. Lichtdichte Holzkassetten mussten für jedes der drei Größenformate angefertigt werden. Ein passend in Stellung gebrachter Fotoblitz wirft den Schlagschatten des Objektes auf das Fotopapier, Farbfilter sorgen für Komplementäreffekte. „Edel“ war das Schlüsselwort, das der Abt fand, als Lachlan ihm einen ersten Entwurf zur Vorstellung seines Ausstellungsgedankens präsentiert hatte." Textausschnitt aus dem Magazin morgen 6/09

Die aus einer Kombination von Fotografie- und Fotogrammtechnik entstehenden Aufnahmen von Lachlan ‘Lox’ Blair sind nicht nur durch die Erfindung einer eigenen schwarzen Rahmenbox, die anstatt der Kamera eingesetzt wird, erstaunlich. Diese Bilder sind einmalig, es existiert kein Negativ, es ist keine zweite Fassung möglich, nicht einmal eine Korrektur, denn sie entstehen direkt auf dem Papier.
In der Ausstellung ‘Nocturna Benedictina’ nimmt Blair das berühmte Stift Melk mit seinen typischen barocken Architekturdetails, aber auch Geländern, Gittern, Gärten und Statuenfragmenten ins Visier.

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