Stift Melk - UNESCO-Welterbe

Maria Schweiger

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"Wir Menschen sind von Atmosphären umgeben, beeinflusst und auch bestimmt. Wir sind
lebensfreundlichen und lebensfeindlichen Atmosphären ausgesetzt und haben die Möglichkeit
und Fähigkeit, Atmosphären selber zu erschaffen." Maria Schweiger

Die Ausstellung macht die Betrachtenden wach, Atmosphären – besonders solche, wie sie die Natur hervorbringt – zu spüren, zu genießen, sich auf sie einzulassen, sie zu suchen, nach ihnen zu verlangen, sie zu gestalten, ja sie vielleicht sogar einzufordern für sich und andere. Und sich gewahr werden, wie heilend, regenerierend und regulierend Atmosphären sein können, wie natürlich verwoben wir alle mit ihnen sind und wie sie oft auf ganz leise
Art aus dem Verborgenen heraus wirken.
Die Kunstwerke sind Hilfsmittel, um in verschiedene Atmosphären hineinzufinden, in ihre Nuancen und Phänomene, in ihre heilende Energie. Um wahrnehmend und feinfühlig zu sein für das, was „zwischen den Zeilen“ steht, was in der Luft liegt, was uns ständig umgibt, auf uns wirkt und uns auch beeinflusst, ohne dass wir ihm große Bedeutung zumessen. Die Objekte wollen aus ihrer Reduktion heraus kommunizieren, sie verlangen Raum und Zeit, sie fordern betrachtet zu werden. Mit Aufmerksamkeit im Blick, aber ohne Schärfe – damit das, was sich zeigen möchte, ankommen kann.

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