Winterschlaf im Stiftspark
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winterliche Impressionen ...
Der Stiftspark,
der in den Sommermonaten von mehr als 150.000 Gästen besucht wird,
erholt sich in den Wintermonaten und sammelt Kräfte, damit er sich ab dem Frühjahr wieder
ganz besonders vital zeigen kann.
Ab 1. Mai 2010 wird der Stiftspark wieder zugänglich sein und die Eröffnung wird dieses Jahr ganz besonders gefeiert.
Grund zum Feiern sind:
●Der Auftakt zu den "Tagen der Klostergärten" von "Klösterreich"
mit LHStv. Mag. Wolfgang Sobotka
●10 Jahre Öffnung des Melker Stiftsparks
●Die Eröffnung des "Walahfrid-Strabo-Gartens" und des "jardin méditerranéen"
Seit 15 Jahren wird nun an der Revitalisierung des Stiftsparks gearbeitet. Nach und nach wurden Bereiche des Parks erschlossen, gestaltet und den Besuchern zugänglich gemacht. Derzeit wird noch am „Jardin méditerranéen“ und am „Walahfrid-Strabo-Garten“ gearbeitet.
Ab 1. Mai 2010 werden dann diese Bereiche, das Paradiesgärtlein und der „Jardin méditerranéen“ zugänglich sein.
Das Paradiesgärtlein, in dem zu jeder Jahreszeit etwas Blühendes, Duftendes und Heilendes wächst ist nach den
Vorgaben des Abtes Walahfrid Strabo (9. Jahrhundert) neu bepflanzt worden.
In moderner Architektur präsentiert sich ein so genannter „Jardin mediterranéen“, der sich genau nach der Achse des Stiftsgebäudes ausrichtet.
Vor einem Jahr wurde
westlich des Gartenpavillons ein Heckenkabinett gepflanzt, von dem aus man einen
Weitblick ins Donautal genießen kann.

Weitere Highligths im Stiftpark sind:
- der barocke Gartenpavillon, der in der Barockzeit der Rekreation der Mönche diente. Heute ist darin ein kleines „Selbstbedienungs-Cafe“ eingerichtet;
- ein meditativ gestalteter „Benediktusweg“, wo auf 12 Stelen wesentliche Inhalte der Regel des heiligen Benedikt geschrieben stehen, die Regeln eines friedlichen gemeinschaftlichen Zusammenlebens sind;
- „Sprechende Steine“, die die Schöpfungsgeschichte erzählen;
- eine Feuerstelle und das
historische Wasserbecken in der dritten Etage um das 250 Jahre alte Linden
stehen.
Im Gartenpavillon schuf Johann W. Bergl in überschwänglicher Phantasie die
barocken Fresken mit exotischen Tieren, schlingendem Dschungel und Indianern,
die aus den Wänden scheinbar aus- und einsteigen. Ein exotischer Ort zum
Verweilen.
Die Gartenanlage des Stiftes, stellt immer mehr einen wesentlichen Teil der gesamten Barockanlage dar. Diese ist eine symmetrische Symbiose des Stiftsgebäudes und der Außenanlage.
Göttliche Schöpfung und menschlicher Geist, Natur und Intellekt ergänzen einander in einzigartiger Weise.