Stiftsparkeröffnung am 1. Mai 2010

Der Stiftspark öffnete am 1. Mai 2010 bereits zum 10. Mal seine Tore. Die Parkeröffnung war auch der offizielle Auftakt zu den Tagen der Klostergärten im "Klösterreich.
Abt Georg Wilfinger, Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka und Abtpräses Christian Haidinger, der Präsdident vom Verein Klösterreich begrüßten an die 600 Gartenfreunde.

Abt Georg betonte bei seinen Willkommensworten, dass das harmonische Zusammenspiel von Stiftspark und Stiftsgebäude, die Geschichte, die Bepflanzung sowie die einzigartige Lage auf dem Granitfelsen oberhalb der Donau, die historische Parkanlage zu einem einzigartigen Ort im Gartenland Niederösterreich machen und gab einen kurzen Überblick über die neuen Akzente im Stiftspark. Im Süden des Stiftsparks ist das sogenannte Walahfrid Strabo Gärtlein, das nach dem Bepflanzungsplan von Walahfrid Strabo bepflanzt ist. Mehr als 200 Pflanzen machen das Walahfrid Strabo Gärtlein zu einem Paradiesgarten, wo immer etwas Blühendes, Riechendes oder Schmeckendes zu finden ist. Unterhalb des Walahfrid Strabo Gartens besticht der Jardin meditérranéen durch seine moderne Architektur. Im Nord-West-Eck des Stiftsparks gibt das Cabinet clarivoyée einen schönen Blick auf die Donaulandschaft frei.

Der Präsident von "Klösterreich", Abtpräses Christian Haidinger, wünschte allen Gartenfreunden stellvertretend für alle Klostergärten im "Klösterreich", ein herzliches Willkommen und freute sich über das derzeitige Bemühen vieler Klöster um ihre Parkanlagen. Durch Revitalisierung, Restaurierung und zum Teil Neugestaltung wurden bereits zahlreiche Klosterparkanlagen aus ihrem Dornröschenschlaf geholt und zu sehenswerten Kleinoden.

Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka zeigte sich über das große Interesse an Garten- und Parkanlagen in Niederösterreich erfreut. Er betonte den wichtigen wirtschaftlichen Stellenwert, den das "Garteln" in Niederösterreich eingenommen hat. Als überzeugter Hobbygärtner freut sich Herr Landeshauptmann-Stellvertreter über den derzeitigen Gartenboom. Er sieht historische Parks oder auch den eigenen Garten als Ort zum Entspannen und Genießen. Ein Garten ist ein Ort, der ständig einer Veränderung unterliegt, ein Ort wo es immer Neues zu entdecken und zu erleben gibt. Er wünschte allen Parkbesucherinnen und Parkbesuchern einen spannenden Rundgang und viele Ideen für den eigenen Garten.

 

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