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Reformation und Gegenreformation

Eine nächste Zäsur in der Klostergeschichte brachte die Reformation mit sich:
Die Reformation begann sich zu Beginn des 16. Jahrhunderts auch in Österreich rasch auszubreiten.
Die Klostereintritte nahmen ab; die Klosteraustritte nahmen zu.
Im Jahre 1566 gab es nur mehr drei Patres im Kloster und einige Laienbrüder.
Die Bildung der Mönche ließ sehr zu wünschen über. So schnell war der Aufschwung nach der Melker Reform zunichte geworden.
Erst Mitte des 17. Jahrhunderts kam es allmählich wieder zu einem geistigen und wirtschaftlichen Aufschwung bewirkt durch Klostereintritte
aus dem süddeutschen Raum. In der Folge kam es zu einem neuen Anfang.