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Die Gründung des Benediktinerklosters in Melk

Markgraf Leopold II. (1075-1095): bringt Benediktiner nach Melk; aus der Galerie sämtlicher österreichischer Herrscher am Kaisergang von Josef Kremer, Mitte 18. Jh.

Am 21. März des Jahres 1089 übergab der österreichische Markgraf Leopold II. (1075-1095)

aus dem Geschlecht der Babenberger Kirche und Burg auf dem Felsen von Melk
dem ersten Benediktinerabt Sigibold und seinen Mönchen,
die aus dem oberösterreichischen Benediktinerkloster Lambach geholt worden waren.

Seither leben und wirken hier im Stift Melk in ununterbrochener Folge Mönche
nach der Regel des heiligen Benedikt.

In der Klosterbibliothek wird noch jenes Exemplar der Regel aufbewahrt,
das die Mönche aus ihrem Heimatkloster mitgebracht hatten.

Es handelt sich dabei also um ein Manuskript, das etwa 1000 Jahre alt ist.