| Tourismus - Stiftsbesichtigung |
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Das große Kulturensemble Europas |
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Seit mehr als 1000 Jahren ist Melk ein geistliches und kulturelles Zentrum des Landes, zunächst als Babenbergerburg und dann ab 1089 als Benediktinerkloster, gegründet von Markgraf Leopold II. |
| Sichtbarer Ausdruck für die Bedeutung des Stiftes in der Barockzeit und die hervorragende Stellung seines damaligen Abtes Berthold Dietmayr ist der großartige Barockbau, der 1702-1736 nach Plänen von Jakob Prandtauer und unter Mitwirkung von einigen der namhaftesten Künstler dieser Zeit errichtet wurde. |
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Seit über 900 Jahren leben und wirken nun hier im Stift Melk in ununterbrochener Tradition Mönche nach der Regel des hl. Benedikt in Seelsorge (dem Kloster sind 23 Pfarren angeschlossen), Schule (Gymnasium mit ca.
880 Schülern/innen), Wirtschaft, Kultur und Tourismus. |
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| Das
neue Stiftsmuseum |
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In
den Kaiserzimmern ist derzeit das modernste Stiftsmuseum
Österreichs untergebracht. Das Thema der
Ausstellung ist:
Architekt
der Ausstellung ist Hans Hoffer, der u.a. auch das „Klangtheater
Ganzohr“ in Wien gestaltet und schon einige Male die „Klangwolke
Linz“ inszeniert hat. |
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Die
abwechslungsreiche Gestaltung der Räume bewirkt ein sehr
lebendiges Erzählen einer langen Geschichte in all ihrem
Auf und Ab. Das aktuelle Geschehen im Stift Melk wird mit
zeitgemäßen Mittel, wie z.B. Video-Installationen, präsentiert.
Um die Bau- und Wirtschaftsgeschichte interessant zu
gestalten, wurden Computeranimationen vom Ars Electronica
Center Linz – Future Lab geschaffen. |
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Die
inszenierten Räume beginnen sehr einfach in dem die
Besucher sich um einen langen Holztisch versammeln und mit
dem ersten Wort der Regel des heiligen Benedikt: HÖRE! |
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Die
Besucher sehen sich von unterschiedlich durch Architektur,
Licht, Klang und neue Medien inszenierten Räumen umgeben;
eingebettet in diesen Gesamtraum befindet sich die
sensible Sprache der originalen Objekte und Texte. |
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Neben den Kaiserzimmern sind im Rahmen der Besichtigung des Stiftes der Marmorsaal und die Bibliothek, Meisterleistungen barocker Raumkunst mit den berühmten Fresken von Paul
Troger, ebenso zu sehen wie die Altane mit großartigem Ausblick auf die Donaulandschaft und die Westfassade der Stiftskirche.
Die Stiftskirche ist Abschluss und Höhepunkt des Rundganges. Künstler wie Jakob
Prandtauer, Johann Michael Rottmayr, Paul Troger, Antonio
Beduzzi, Lorenzo Mattielli und Peter Widerin haben mit vielen anderen hier ein Gesamtkunstwerk zur Verherrlichung Gottes geschaffen, das als Musterbeispiel des Barock unumstritten ist und das seinesgleichen sucht. |
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