Stiftspark und Gartenpavillon                                  1. Mai bis 31. Oktober       9 bis 18 Uhr
Für die Niederösterreichische Landesausstellung im Jahr 2000 zum Thema "Auf der Suche nach dem verlorenem Paradies" hat der Konvent des Stiftes Melk beschlossen, den seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gepflegten und deshalb völlig verkommenen Stiftspark in Eigenfinanzierung zu revitalisieren.

Der Stiftspark bildet mit dem Stiftsgebäude eine Einheit.
Es gibt faszinierende Entsprechungen zwischen Gebäude und Park:
Wenn man das Gebäude auf die Parkanlage umlegt (Angelpunkt ist der 1000 Jahre alte Babenbergerturm) treffen einander die Laterne der Stiftskuppel und das barocke Wassserreservoire im Park.

Die Laterne gilt als dritte Ebene der Stiftskirche. In ihr ist im Fresko der Heilige Geist (die dritte göttliche Person) in der Gestalt der Taube zu sehen: Ohne Geist kein Leben! Auch der Stiftspark ist in drei Etagen angelegt. In der dritten Etage ist das barocke Wasserbecken, dass mit 250 Jahren alten Linden umgeben ist. Ohne Wasser kein Leben! Hier schließt sich der grandiose Bogen der Gesamtidee: GEIST UND NATUR,
INTELLEKT UND EMOTION: der "ganze" Mensch wird angesprochen.

 

Ein Rundgang durch den Stiftspark:

Beim Betreten der Parkanlage geht man durch den Pavillongarten - auf den ca. 1750 erbauten barocken Gartenpavillon zu. Der Pavillon ist zum Großteil mit exotischen Themen freskiert - laut Bundesdenkmalamt ein Meisterwerk von Johann Bergl. Vor dem Pavillon und auf einer Rampe (von der ersten in die zweite Gartenetage) sind verschiedenste Rosen gepflanzt worden.

 

Die zweite Etage ist geprägt von verschlungen Wegen, einer Feuerstelle, den "sprechenden Steinen" und einem Trinkwasserbrunnen, der aus einem versteinerten Baum gestaltet worden ist.

In der dritten Etage befindet sich die Lebensader des Gartens - das barocke Wasserreservoir, das von 250 Jahre alten Linden umgeben ist.
Im barocken Wasserbecken ist eine zeitgenössische Installation von Christian Philipp Müller angebracht - "Die neue Welt". Ein schwimmender Garten Eden, ein Becken, in dem Pflanzen gesetzt wurden, die alle aus Amerika den Weg nach Europa fanden.

Neue Akzente werden im Stiftspark durch einen asiatischen Holzpavillon oder durch das Paradiesgärtlein gesetzt.
Das Paradiesgärtlein ist so angelegt, dass es immer etwas Blühendes, Duftendes, Heilendes und Genießbares gibt.

Eine besonders schöne Erfahrung sind Konzerte im Gartenpavillon, wie zum Beispiel die Sommerkonzerte oder auch die lange Nacht der Klostergärten, wo der Stiftspark besonders stimmungsvoll beleuchtet ist.
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