KOSOVO - ein ökumenisches Projekt im Kosovo
DURCH WIEDERAUFBAU
UND VERSÖHNUNG
FRIEDEN SICHERN

Ein gemeinsames Projekt von Stift Melk, der
Österreichischen Benediktiner-Kongregation,
der Diakonie und der Caritas.
Die Versöhnungs- und Friedensarbeit ist wie die materielle Hilfe ein Ausdruck
der christlichen
Nächstenliebe und damit ein konfessionsübergreifender Auftrag.
Das Benediktinerstift Melk, die evangelische Diakonie und katholische Caritas
initiierten gemeinsam
im Jahr 1999 ein ökumenisches Projekt im Kosovo.
Seit dieser Zeit arbeitet der Benediktiner des Stiftes
Melk, Karl Helmreich, unermüdlich im Kosovo,
um diesen Wiederaufbau und die Versöhnung zwischen den Volksgruppen
voranzutreiben.
Dieses Projekt, das in religiöser und geografischer
Hinsicht Grenzen überwindet, soll den Wiederaufbau
von zerstörten Wohnhäusern für die albanische und die Roma Bevölkerung (der
ethnischen Gruppe der
Ashkali) in vier Dörfern rund um Magure ermöglichen. Durch intensive
Versöhnungsarbeit sollen weitere
gewalttätige Eskalationen verhindert werden und ein Hoffnungszeichen für die
Menschen verschiedener
Konfessionen im Kosovo gesetzt werden.
Bereits bei der Aufbauarbeit, wobei über 100 Häuser wieder
instand gesetzt wurden, wurde deutlich,
dass die Bevölkerungsgruppe der Ashkali am Ärmsten dastand, weil sie nirgends
willkommen sind.
Pater Karl:
"Für mich ist klar, dass diese Menschen mehr als ein Dach über dem Kopf
brauchen".
Einige unserer aktuellen Schwerpunkte, die in dieser Region gesetzt
werden sind zum
Beispiel:
- Die nach wie vor völlig desolaten Häuser
wieder aufzubauen
- Für junge Ashkali läuft ein Ausbildungsprogramm, das mit einem Diplom
abgeschlossen wird
- Gewährleistung von medizinischer Hilfe, für völlig besitzlose Menschen werden
die Rezeptkosten
übernommen
- Aufbringung von notwendigen Habseligkeiten, wie Socken, Bücher, Schreibmittel
... für 400 Schüler
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