VOX.LUX.PAX

 

Ein a cappella Programm zum Thema: Klang - Sprache


Die Idee:
 

Mit dem Programm „VOX.LUX.PAX“ widmet sich der Wiener Kammerchor insbesondere dem Thema Klang und Sprache durch die Interpretation herausragender Werke zeitgenössischer Komponisten, die über die eine Kombination des Irdischen (VOX) mit dem Überirdischen (LUX) letztlich in einem inneren und umfassenden Frieden gipfeln. Zentrales Werk des Programms ist als Höhepunkt Arnold Schönbergs „Friede auf Erden“, das einer allegorischen Sicht auf den idealen Frieden/realen Unfrieden und dem Kontrast von Himmel und Erde entspricht. Darüber hinaus präsentiert der Wiener Kammerchor dem Publikum ein weiteres richtungsweisendes und sehr aktuelles Chorwerk von Eriks Ešenvalds. Stars ist eine sehr sphärische und klangliche Komposition, die neben dem Einsatz der menschlichen Stimme auch klingende Gläser als zusätzliche Klangfarbe integriert. Auch die 2013 entstandene Messe von Manfred Länger ergänzt den Chorklang durch zusätzliche Ausdrucksweisen und Klangbilder eines Altsaxophons. Eric Whitacre – mittlerweile international verehrter Chorstar – kombiniert in „When David heard“ seine bekannte wohltuende Klanglichkeit und Tonsprache mit sehr sprachlichen und rhythmischen Passagen.

 

Das Programm:

 

Manfred Länger

*1968

Kyrie

Gloria

Credo (für 5 st. Chor mit Altsaxophon)

aus „missa deus est caritas“


Franz Herzog

*1962

Ave, maris stella


Brian A. Schmidt

*1980

Lux Aeterna (Männerchor)


Eric Whitacre

*1970

When David heard (II Samuel 18:33)


Pause


Eriks Ešenvalds

*1977

Stars


Gustav Mahler

1860 – 1911

Urlicht/ O Röslein rot

aus: Mahler 2. Symphonie Transkription


Arvo Pärt

*1935

Da pacem Domine (2004)


Arnold Schönberg

1874 – 1951

Friede auf Erden, op. 13


Gustav Mahler

1860 – 1911

Die Erinnerung (als Zugabe)


Nettosingzeit: 70 min.

 

 

Wiener Kammerchor

Leitung: Michael Grohotolsky

 

Der Wiener Kammerchor entwickelte sich seit seiner Gründung 1947 zu einem international richtungsweisenden Ensemble für zeitgemäße Interpretation von Chormusik. Aus der österreichischen Kulturszene ist er heute ebenso wenig wegzudenken wie bei Festivals in Europa. Der hohe Anspruch an die Kunst sowie kollegiales Miteinander lassen den Chor stets neue Herausforderungen in Angriff nehmen und mit großer musikalischer Perfektion und Präzision meistern. Davon zeugen die CD-Produktionen der jüngsten Zeit (Lux Caelestis, 2011, Klangfarben WKC 38003, 2008, Johann Michael Haydn: Deutsche Messe - Kleinere Kirchenwerke von Johann Michael Haydn, Wolfgang Amadeus und Leopold Mozart“, Carus 83.354, 2006„ Herbert Lauermann: Vater unser - Meditation für gemischten Chor und Orgel, ORF Wien CD 455 © 2006, VolksLiedKunst – Chormusik von der Alm bis zum Schönberg“ WKC 38002, 2005, u.a.) ebenso wie die Teilnahme bei bestbesetzten Wettbewerben, zum Beispiel die Finalteilnahme des Wiener Kammerchores als vom ORF in den Wettbewerb der Europäischen Rundfunkanstalten (EBU) entsandter österreichischer Vertreter bei „Let the people sing“ im Oktober 2009 in Oslo. Seine Schwerpunkte setzt der Chor in der Interpretation zeitgenössischer Werke und in der anspruchsvollen a cappella-Musik. Neben Oratorien sucht das Ensemble auch die Begegnung mit experimenteller Musik und Performance: ein Ensemble, das Tradition und Moderne verbindet.