Pilgern zu heiligen Orten am Lebensstrom Donau und dabei dem heiligen Koloman begegnen, der vor tausend Jahren den Märtyrertod erlitten hat. 

 

Die Kulturlandschaft Wachau besticht durch ihre Schönheit. Die Menschen, die sie geprägt haben waren sich bewusst, dass sie die Hilfe des Schöpfers und himmlischer Patrone benötigen, daher reihen sich wie kostbare Perlen alte Wallfahrtsorte und Klöster entlang des LebensstromsDonau.

Im Stift Melk am Westtor der Wachau fand der heilige Pilger Koloman seine noch heute viel besuchte Ruhestätte.
Vor tausend Jahren kam dieser irische Prinz auf dem Weg ins Heilige Land durch die Babenberger Markgrafschaft. An deren Ostgrenze, die immer wieder von Ungarn und slawischen Völkern bedroht war, hielten ihn die Einheimischen, mit denen sich Koloman nur schwer verständigen konnte, für einen Spion. Koloman wurde verhört, grausam gefoltert und schließlich, am 17. Juli 1012, an einem dürren Holunderbaum in der Stockerauer Au zwischen zwei Räubern gehenkt. Nach zahlreichen Wundern ließ Markgraf Heinrich I den duftenden, unverwesten Leichnam am 13. Oktober 1014 in seine damalige Burg Melk überführen und hier bestatten.
 

 

Den Abschluss der beiden Pilgerwanderungen bilden die Gedächtnisfeiern an das Martyrium des heiligen Koloman im Stift Melk.

 

 

Unser Weg / 4-tägige Wanderung

 

Melk - Maria Laach - über den Jauerling - Mühldorf- Spitz - Maria Langegg - Burgruine Aggstein - Aggsbach Dorf - Schönbühel - Melk

 


 

12. Juli / 8. Oktober

Individuelle Anreise nach Melk und Übernachtung in Melk.

 


 

13. Juli / 9. Oktober

Mitfeier der Konventmesse, danach Pilgersegen vor dem Grab des hl. Koloman in der Stiftskirche.

 

Über die Donaubrücke Melk zum Grimsinger Graben, der einen Blick in den geolischen Aufbau des unteren Waldviertels erlaubt, Aufstieg zum Wallfahrtsort Maria Laach, wo in der gotischen Kirche ein Flügelaltar zur Betrachtung der Heilsgeschichte einlädt. Als Gnadenbild wird Maria mit den sechs Fingern verehrt. Ein Renaissance-Epitaph lässt in die Zeit von Reformation und Gegenreformation zurückblicken.

 

Übernachtung in Maria Laach

 


 

 14. Juli / 10. Oktober

Über den Hochjauerling (mit 960 m höchster Berg des Wachauerlandes) zum Naturschutzhaus Jauerling mit Blick in den „Spitzer Graben“ und hinaus auf den Lebensstrom Donau. Abstieg in den „Spitzer Graben“ mit seinen Trockenrasenhängen, Stieleichenwäldern- Relikten aus den letzten Eiszeiten -  und durch Brüche und Auffaltungen entstandenen Felsklippen. Hier suchte sich einst die URDONAU ihren Weg und ergoß sich bei Spitz in den Riss durch die Waldviertler Masse, den die Diendorfer Störung für die Wachau geschaffen hat.

 

Übernachtung in Mühldorf.
Wer noch nicht ganz müde ist, kann mit dem Führer noch einen Abstecher zum Burg Oberranna mit ihrer romanischen Krypta machen.

 


 

15. Juli / 11. Oktober

Durch den „Spitzer Graben“ nach Spitz. Besuch der Pfarrkirche, die dem hl. Mauritius geweiht ist und Mittagessen.

Mit der Rollfähre ans südliche Donauufer. Durch den Buchengraben Aufstieg zum Wallfahrtsort Maria Langegg. In der barocken Kirche wir Maria, Heil der Kranken verehrt. Das ehemalige Servitenkloster bewohnt der noch junge Orden der „Seligpreisungen“. Ein Besuch des Wallfahrsmuseums ist geplant. Entweder Mitfeier einer Abendmesse oder der Vesper.
 

Übernachtung im Kloster der "Seligpreisungen"
 


 

16. Juli / 12. Oktober

Möglichst früh Abmarsch zur Burgruine Aggstein. In der ehemaligen Burgkapelle begegnen wir wieder dem heiligen Pilger Koloman, er ist mit dem Ritterheiligen St. Georg Patron der Kapelle.

Nach dem Besuch der Burgruine Abstieg zur ehemaligen Kartause Aggsbach. Weitermarsch nach Schönbühel, zum ehemaligen Servitenkloster mit "Heilsberg", dessen Kirche der hl. Rosalia, einer Pestpatronin, geweiht ist. Im Refektorium des ehemaligen Klosters erwartet uns eine Stärkung. Letztes Ziel: Melk

 

Übernachtung in Melk.

 


 

17. Juli Festgottesdienst zu Ehren des Märtyrers Koloman

13. Oktober Feier des Festtages des hl. Koloman mit den Benediktinern

 

Besuch des Kolomanikirtages in Melk möglich.

 

 

  

 

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Grab des hl. Koloman in der Stiftskirche

 

 

 

Mag. Sepp Bauer hat spirituelle Impulse für die Teilnehmer an der Pilgerwanderung vorbereitet. Er wird auch aus der bewegten Geschichte der Wachau und wie sie sich auch in Sagen niedergeschlagen hat, erzählen.

 

Zum Mitpilgern eingeladen sind erfahrene Wandersleute - denn es geht oft steil bergauf und bergab.

 

Anmeldung/Kontakt

Mag. Sepp Bauer

Telefon: +43(0) 2752/ 51513

mail:  josefjohann.bauer@gmail.com

 

Wichtig: Zur Sicherung der vorbestellten Quartiere werden Interessenten gebeten sich, möglichst bald, spätestens jeweils 14 Tage vor dem Start zu melden.

Pro Pilgertour-Termin: max. 12 Personen

 

Kosten für die Pilgerwanderung:
für Nächtigungen (jeweils mit Frühstück), für die Überfahrt in Spitz und den Pilgerbegleiter: 

auf Anfrage  (von Quartieren abhängig) in etwa € 200,-

 

nicht inkludiert:

Burgruine Aggstein € 6,50
Führung und Jause in Schönbühel: € 7,00