Benefizkonzert für das Sozialprojekt "Saniob" in Rumänien mit
der Militärmusik NÖ

Viele Blasmusikfans folgten der Einladung von Abt Georg Wilfinger und besuchten das Benefizkonzert der Militärmusik NÖ im Kolomanisaal des Stiftes Melk. Das Publikum ließ sich einmal mehr mitreißen und klatschte begeistert zu den unterschiedlichsten Märschen der Militärmusik. Die Musiker entführten die Konzertbesucher mit Klängen von Glenn Miller oder Leroy Anderson sowie schwungvollen Märschen aus Spanien bis zum Orient in die Welt der Blasmusik.
Durch den Abend führte Frau Julia Schütze, eine bekannte Stimme aus Radio NÖ.

Eine Fotoausstellung (organisiert von Peter Rabl) zeigte Portraits der Kinder aus Saniob und die dort befindlichen Waisenhäuser.
Kulinarisch wurde der Benefizabend mit einem Buffet - organisiert von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - abgerundet.


Danke für die großartige Unterstützung an:

die Militärmusik NÖ unter der Leitung von Oberst Anton Pistotnig
den ORF NÖ
die Redaktion der NÖN
den  Vorstand von AURO DANUBIA
die freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stiftes Melk
Peter Rabl und Herbert Sippl
und
die  vielen Konzertbesucherinnen und -besucher!

 

DANKE für den Reinerlös von € 13,000

Was passiert mit den Erlösen aus Benefizkonzerten für "Saniob"?

Um die laufenden Kosten des Sozialzentrums in Saniob abzudecken sind monatlich ca. € 16.000 notwendig. Finanziert wird die Stiftung Saniob von diversen Vereinen in Holland, Deutschland oder auch vom Verein Auro-Danubia, Stift Melk hilft Waisenkindern in Rumänien in Österreich und Privatspendern.
Derzeit werden die Ausgaben durch Spendenunterstützung, Sachspendenunterstützung und dem unermüdlichen Arbeitseinsatz einiger freiwilligen Helferinnen und Helfer unterstützt.

Ein Weg in die Selbständigkeit des Sozialzentrums ist die Landwirtschaft, die neu aufgebaute Tischlerei, wo Möbelstücke restauriert werden können und zum Wiederverkauf angeboten werden, oder auch der neue Laden, wo z. B. günstige Spielsachen für die Bevölkerung angeboten werden.
Die Spendengelder gehen auf direkten Weg in das Sozialzentrum und es in den Bilanzen nachvollziehbar, was mit den Geldern passiert ist. Es bedarf natürlich jährlich einer sehr klaren Budgetierung.

Derzeit leben 40 Kinder im Sozialzentrum, Kinder, die aus dem Ort Saniob stammen. Ein Ort, mit hoher Arbeitslosigkeit, wo die meisten Menschen aus den meist sehr geringen Einkünften aus der eigenen Landwirtschaft leben. Die Kinder, die im Sozialzentrum leben, stammen aus meist zerrütteten Familien, wo Alkoholismus, Arbeitslosigkeit und Armut vorherrschen und keine Aussicht auf ein besseres Leben. Für Sozialwaisen, verstoßene Kinder und Kinder deren Eltern sich nicht um sie kümmern können haben die Gemeinde und auch der Staat kein Geld für die Versorgung.
Diese Kinder hausen unter erbärmlichen Bedingungen zu Hause oder auf der Straße, meist ohne Papiere und ohne medizinische Betreuung. Schulbesuch ist für diese Kinder ein Fremdwort. Viele der Kinder im Sozialzentrum haben zum ersten Mal ein eigenes Bett, ein Dach über dem Kopf, genug zu essen, dürfen eine Schule besuchen und erleben Geborgenheit in einer familiären Atmosphäre.
Im Sozialzentrum unter der Leitung von einem wirtschaftlichen und pädagogischen Leiter und einem Bildungshausleiter haben derzeit 40 Menschen als z. B. Psychologen, Erzieher, landwirtschafltiche Mitarbeiter, Tischler, Haustechniker … einen Arbeitsplatz gefunden.
Das Sozialzentrum bietet daher nicht nur den Kindern ein Zuhause, sondern bringt auch einen nachhaltigen Nutzen für das Dorf Saniob.

Abt Georg Wilfinger 

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