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In

der

Mitte

des

Tages

V: O Gott, komm mir zu Hilfe
A: Herr, eile mir zu helfen.
V: Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
A: Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.

  

Mittagsgebet in der Stiftskirche

Ut In Omnibus Glorificetur Deus
DAMIT IN ALLEM GOTT VERHERRLICHT WERDE

V: Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft
A: und sie empfing vom Heiligen Geist.
Gegrüßet  seist du Maria ...
V: Maria sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn;
A: mir geschehe nach deinem Wort.
Gegrüßet seist du, Maria ...
V: Bitte für uns, heilige Gottesmutter,
A: dass wir würdig werden der Verheißung Christi.
V: Lasset uns beten. - Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein.
Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes erkannt.
Lass uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung gelangen.
Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn.
A: Amen.


Ant:        Lobe den Herrn, meine Seele /
        Und vergiss nicht,
was er dir Gutes getan hat.


Psalm 121
V: Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: /
        Woher kommt mir Hilfe?
A: Meine Hilfe kommt vom Herrn, /
        der Himmel und Erde gemacht hat.
V: Er lässt deinen Fuß nicht wanken; /
        er, der dich behütet schläft nicht.
A: Nein, der Hüter Israels /
        schläft und schlummert nicht.
V: Der Herr ist dein Hüter, der Herr gibt dir Schatten; /
        er steht dir zur Seite.
A: Bei Tag wird dir die Sonne nicht schaden, /
        noch der Mond in der Nacht.
V: Der Herr behüte dich vor allem Bösen, /
        er behüte dein Leben.
A: Der Herr behüte dich,
wenn du fortgehst und wiederkommst, /
        von nun an bis in Ewigkeit.

Lesung Mk. 4, 35-40

Am Abend dieses Tages sagte er zu ihnen: Wie wollen ans andere Ufer hinüberfahren: Sie schickten die Leute fort und fuhren mir ihm in dem Boot, in dem er saß, weg; einige andere Boote begleiteten ihn. Plötzlich erhob sich ein heftiger Wirbelsturm und die Wellen schlugen in das Boot, so dass es sich mit Wasser zu füllen begann. Er aber lag hinten im Boot auf einem Kissen und schlief. Sie weckten ihn und riefen: Meister, kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen? Da stand er auf, drohte dem Wind und sagte zu dem See: Schweig, sei still! Und der Wind legte sich und es trat völlige Stille ein. Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?

 

Stille

 

Lasset uns beten

Gott, unser Vater: du hast uns geschaffen und erhältst uns auch. Du führst uns mit deiner Hand. Gib uns einen lebendigen Glauben, dass du da bist, auch wenn alles dunkel und finster zu sein scheint. Lass uns deine Nähe erfahren, wenn wir unterwegs sind, an unserem Arbeitsplatz stehen, oder Sorgen haben. Durch Christus unseren Herrn. Amen.