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In

der

Mitte

des

Tages

Heute ist der Tag um dir zu danken.

 

Jetzt ist die Stunde um dich zu preisen.

 

Mittagsgebet in der Stiftskirche

 

Ut In Omnibus Glorificetur Deus
DAMIT IN ALLEM GOTT VERHERRLICHT WERDE

 

V: O Gott, komm mir zu Hilfe
A: Herr, eile mir zu helfen.
V: Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
A: Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.


V: Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft
A: und sie empfing vom Heiligen Geist.
Gegrüßet  seist du Maria ...
V: Maria sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn;
A: mir geschehe nach deinem Wort.
Gegrüßet seist du, Maria ...
V: Bitte für uns, heilige Gottesmutter,
A: dass wir würdig werden der Verheißung Christi.
V: Lasset uns beten. - Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein.
Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes erkannt.
Lass uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung gelangen.
Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn.
A: Amen.


Ant:         Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde /
        Und Gottes Geist schwebte über den Wassern.

Psalm 19
V: Die Himmel rühmen die Herrlichkeit Gottes, /
        Vom Werk seiner Hände kündet das Firmament.
A: Ein Tag sagt es dem andern, /
        Eine Nacht tut es der andern kund,
V: ohne Worte und ohne Reden, /
        Unhörbar bleibt ihre Stimme.
A: Doch ihre Botschaft geht in die ganze Welt hinaus, /
        Ihre Kunde bis zu den Enden der Erde.
        Dort hat er der Sonne ein Zelt gebaut. /
V: Sie tritt aus ihren Gemach hervor wie ein Bräutigam;
        Sie frohlockt wie ein Held /
        und läuft ihre Bahn.
A: Am einen Ende des Himmels geht sie auf /
        Und läuft bis ans andere Ende; /
        Nichts kann sich vor ihrer Glut verbergen.
V: Die Weisung des Herrn ist vollkommen, /
        Sie erquickt den Menschen.
        Das Gesetz des Herrn ist verlässlich, /
        Den Unwissenden macht er weise.
A: Die Befehle des Herrn sind richtig, /
        Sie erfreuen das Herz;
        Das Gebot des Herrn ist lauter, /
        Es erleuchtet die Augen.
V: Die Furcht des Herrn ist rein, /
        Sie besteht für immer.
        Sie Urteile des Herrn sind wahr, /
        gerecht sind sie alle.
A: Sie sind kostbarer als Gold, als Feingold in Menge. /
        Sie sind süßer als Honig, als Honig aus Waben.
V: Auch dein Knecht lässt sich von ihnen warnen; /
        Wer sie beachtet, hat reichen Lohn.
A: Wer  bemerkt seine eigenen Fehler? /
        Sprich mich frei von Schuld, die mir nicht bewusst ist!
V: Behüte deinen Knecht auch vor vermessenen Menschen; /
        Sie sollen nicht über mich herrschen.
        Dann bin ich ohne Makel /
        Und rein von schwerer Schuld.

A: Die Worte meines Mundes mögen dir gefallen; /
Was ich im Herzen erwäge, stehe ich vor Augen, /
Herr, mein Fels und mein Erlöser.

Ant: Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde /
Und Gottes Geist schwebte über den Wassern.

 

Lesung Gen. 1, 1-5

Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde; die Erde aber war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser. Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht. Gott sah, dass das Licht gut war. Gott schied das Licht von der Finsternis und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht. Es wurde Abend und es wurde Morgen: erster Tag.

Stille

Lasset uns beten

Gott, unser Vater: das Dunkel der Nacht ist gewichen, es ist Tag geworden. Wir dürfen froh und dankbar sein, dass wir das alles nicht so selbstständig nehmen, sondern wissen, dass es ein Geschenk deiner Liebe ist. Danke für diesen Tag, Herr. Amen.