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In

der

Mitte

des

Tages

V: O Gott, komm mir zu Hilfe

A: Herr, eile mir zu helfen.

V: Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.

A: Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.

 

 Mittagsgebet in der Stiftskirche

 

Ut In Omnibus Glorificetur Deus
DAMIT IN ALLEM GOTT VERHERRLICHT WERDE


V: Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft
A: und sie empfing vom Heiligen Geist.
        Gegrüßet seist du, Maria...
V : Maria sprach : Siehe, ich bin die Magd des Herrn ;
A: mir geschehe nach deinem Wort.
Gegrüßet seist du Maria...
V : Und das Wort ist Fleisch geworden
A: und hat unter uns gewohnt.
        Gegrüßet seist du, Maria...
V : Bitte für uns, heilige Gottesmutter,
A: dass wir würdig werden der Verheißung Christi.
V: Lasset uns beten. - Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in
unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt.
Lass uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung gelangen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
A: Amen.



Nach Psalm 150
V: Halleluja. Lobet Gott in seinem Heiligtum.
Lobt ihn in seiner starken Feste.

A: Halleluja! Preist ihn in seinem Himmel.
Preist ihn in seiner Herrlichkeit.
Preist ihn seiner Welt zuliebe.

V: Lobt ihn für seine großen Taten,
lobt ihn in seiner gewaltigen Größe.
Lobt ihn mit dem Schall der Hörner,
lobt ihn mit Harfe und Zither.

A: Preist ihn mit euren Stimmen und Instrumenten.
Preist ihn, mit allem, was Klang hat.

V: Lobt ihn mit Pauken und Tanz,
lobt ihn mit Flöten und Saitenspiel.

A: Preist ihn mit allem, was sich bewegt.
Macht eure Seele zu einer leidenschaftlichen Tänzerin.

V: Lobt ihn mit hellen Zimbeln,
lobt ihn mit klingenden Zimbeln.

A: Preist ihn mit der schrillsten Musik,
preist ihn mit der schönsten Musik.

V: Lobt ihn mit Leib und Seele, mit eurem ganzen Leben.
Alles, was atmet, lobe den Herrn.


Orgel

Joh 2, 1-11

Am dritten Tag fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt. Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen. Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm:
Sie haben keinen Wein mehr.
Jesus erwiderte ihr: Meine Stunde ist noch nicht gekommen.
Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge. Jeder fasste ungefähr hundert Liter.
Jesus sagte zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser!
Und sie füllten sie bis zum Rand.
Er sagte zu ihnen: Schöpft jetzt und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist. Sie brachten es ihm. Er kostete das Wasser und siehe, es war zu Wein geworden. 

Ein Wort schenkt Hoffnung. Ein Wort verwandelt.

Gottes Liebe wandelt nicht nur Wasser in Wein.
Gottes Liebe verwandelt ganz und gar:
Wandelt die Nacht zum Licht – die Trauer zur Freude.
Gottes Liebe vermehrt sich, verströmt sich, ohne zu rechnen, ohne zu zählen.
Sie ist ohne Maß und kommt an kein Ende.
Schenke auch uns, o Gott, die Glaubenskraft
zu „Verwandlern“ zu werden, Wunder zu vollbringen!
Unmögliche Wunder?

Ein Wort schenkt Hoffnung. Ein Wort verwandelt.