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In

der

Mitte

des

Tages

V: O Gott, komm mir zu Hilfe

A: Herr, eile mir zu helfen.

V: Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.

A: Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.

 

 Mittagsgebet in der Stiftskirche

 

Ut In Omnibus Glorificetur Deus
DAMIT IN ALLEM GOTT VERHERRLICHT WERDE


V: Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft
A: und sie empfing vom Heiligen Geist.
        Gegrüßet seist du, Maria...
V : Maria sprach : Siehe, ich bin die Magd des Herrn ;
A: mir geschehe nach deinem Wort.
Gegrüßet seist du Maria...
V : Und das Wort ist Fleisch geworden
A: und hat unter uns gewohnt.
        Gegrüßet seist du, Maria...
V : Bitte für uns, heilige Gottesmutter,
A: dass wir würdig werden der Verheißung Christi.
V: Lasset uns beten. - Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in
unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt. 
Lass uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung gelangen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
A: Amen.



Psalm 27
V: Der Herr ist mein Licht und mein Heil:
Vor wem sollte ich mich fürchten?

A: Der Herr ist die Kraft meines Lebens:
Vor wem sollte mir bangen?

V: Dringen Frevler auf mich ein, um mich zu verschlingen,
meine Bedränger und Feinde,
sie müssen straucheln und fallen.

A: Mag ein Heer mich belagern:
Mein Herz wird nicht verzagen.
Mag Krieg gegen mich toben:
Ich bleibe dennoch voll Zuversicht.

V: Nur eines erbitte ich vom Herrn, danach verlangt mich:
Im Haus des Herrn zu wohnen alle Tage meines Lebens,
die Freundlichkeit des Herrn zu schauen
und nachzusinnen in seinem Tempel.

A: Denn er birgt mich in seinem Haus am Tag´ des Unheils;
er beschirmt mich im Schutze seines Zeltes,
er hebt mich auf einen Felsen empor.

V: Ich will Opfer darbringen in seinem Zelt, Opfer mit Jubel;
dem Herrn will ich singen und spielen.

A: Vernimm, o Herr, mein lautes Rufen;
sei mir gnädig und erhöre mich!
Verstoß mich nicht, verlass mich nicht,
du Gott meines Heils!
Wenn mich auch Vater und Mutter verlassen,
der Herr nimmt mich auf.

Lk 5, 4-10

Jesus sagte zu Simon: Fahr hinaus auf den See!
Dort werft eure Netze zum Fang aus!
Simon antwortete ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Doch wenn du es sagst, werde ich die Netzt auswerfen.
Das taten sie und sie fingen eine so große Menge Fische,
dass ihre Netzt zu reißen drohten.
Als Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füßen und sagte:
Herr, geh weg von mir; ich bin ein Sünder.
Denn er und alle seine Begleiter waren erstaunt und erschrocken, weil  sie so viele Fische gefangen hatten.
Da sagte Jesus zu Simon: Fürchte dich nicht!
Von jetzt an wirst du Menschen fangen.

 

Orgel

  

Wir alle haben unsere Erfahrungen.
Wir wissen wie es geht.
Da kommt einer und wirft mit einem Wort alle Erfahrungen um.
Alles, was bis jetzt gegolten hat, wirft er über den Haufen.
Das darf doch nicht wahr sein.
Und was keiner für möglich hielt, ist geschehen.
Wer ist das? Wer kann so etwas?
Geht das alles mit rechten Dingen zu?
Da bleibt nur eine Bitte: Geh weg!
Aber Jesus geht nicht weg und gibt nicht auf:
Fürchte dich nicht! Habe Mut!
Du kannst viel mehr als du dir zutraust.
Ich brauche dich, damit wir gemeinsam die Liebe vermehren.
Mach weiter und wirf dein Netz aus!