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In

der

Mitte

des

Tages

V: O Gott, komm mir zu Hilfe

A: Herr, eile mir zu helfen.

V: Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.

A: Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.

 

 Mittagsgebet in der Stiftskirche

 

Ut In Omnibus Glorificetur Deus
DAMIT IN ALLEM GOTT VERHERRLICHT WERDE


V: Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft
A: und sie empfing vom Heiligen Geist.
        Gegrüßet seist du, Maria...
V : Maria sprach : Siehe, ich bin die Magd des Herrn ;
A: mir geschehe nach deinem Wort.
Gegrüßet seist du Maria...
V : Und das Wort ist Fleisch geworden
A: und hat unter uns gewohnt.
        Gegrüßet seist du, Maria...
V : Bitte für uns, heilige Gottesmutter,
A: dass wir würdig werden der Verheißung Christi.
V: Lasset uns beten. - Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in
unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt.
Lass uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung gelangen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
A: Amen.



Psalm 23

V: Der Herr ist mein Hirte,
        nichts wird mir fehlen.

A: Der Herr ist mein Hirte,
        nichts wird mir fehlen.
        Er lässt mich lagern auf grünen Auen
        und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.

V: Er stillt mein Verlangen;
        er leitet mich auf rechten Pfaden,
        treu seinem Namen.
        Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht,
        ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir,
        dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.

A: Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde.
        Du salbst mein Haupt mit Öl,
        du füllst mir reichlich den Becher.

V: Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang
        und im Haus des Herrn darf ich wohnen für lange Zeit.

A: Der Herr ist mein Hirte,
        nichts wird mir fehlen.

Joh. 1, 35-39

Am Tag darauf stand Johannes wieder am Jordan und zwei seiner Jünger standen bei ihm. Als Jesus vorüberging, richtete Johannes seinen Blick auf ihn und sagte: Seht, das Lamm Gottes!
Die beiden Jünger hörten, was er sagte und folgten Jesus. Jesus aber wandte sich um und als er sah, dass sie ihm folgten, fragte er sie:
Was wollt ihr? Sie sagten zu ihm: Rabbi – das heißt übersetzt: Meister – wo wohnst du?
Er antwortete: Kommt und seht!  Da gingen sie mit und sahen, wo er wohnte und blieben jenen Tag bei ihm.

 

Orgel

 

In der enormen Mobilität unserer Zeit,
in der verwirrenden Anzahl vielfältigster Angebote
haben wir zwar viele Orte und Möglichkeiten,
wo wir bleiben können,
aber oft haben wir das Gefühl,
kein echtes Zuhause zu haben.

Gott, du hast uns eine Wohnung bei dir versprochen.
Das heißt, du bietest uns Geborgenheit.
Wenn wir wissen, wo wir wirklich zu Hause sind,
wenn wir unseren festen Grund in dir haben,
wenn wir dein Angebot, bei dir zu wohnen annehmen,
brauchen wir keine Angst zu haben vor Einsamkeit und Fremdheit.
In deinem Haus sind viele Wohnungen:
Auf unserem Weg durch das Leben zeige uns, Gott, wo du wohnst.