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In

der

Mitte

des

Tages

V: O Gott, komm mir zu Hilfe
A: Herr, eile mir zu helfen.
V: Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
A: Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Mittagsgebete in der Stiftskirche

Omnibus Glorificetur Deus
DAMIT IN ALLEM GOTT VERHERRLICHT WERDE

 


A: Freu dich, du Himmelskönigin, Halleluja!
    Den du zu tragen würdig warst, Halleluja,
    er ist auferstanden, wie er gesagt hat, Halleluja.
    Bitt Gott für uns, Halleluja!
V: Freu dich und frohlocke, Jungfrau Maria, Halleluja,
A: denn der Herr ist wahrhaft auferstanden, Halleluja.
V: Lasset uns beten. -


nach Psalm 104
V: Gott, unendlich reich sind deine Werke.
        In deiner Weisheit hast du sie alle geschaffen.
A: Die Erde ist voll von deinen Geschöpfen.
Sie alle warten auf dich.
V: Du gibst und wir werden satt mit Gutem.
        Du verbirgst dich und wir erschrecken.
A: Du nimmst deinen Lebenshauch weg
        und wir werden wieder Staub.
V: Du hauchst uns neu an
        und wir stehen auf zum Leben.
A: Du gibst der Erde ein neues Gesicht.
        Dein Glanz spiegle sich in deiner Schöpfung.


V: Deine Freude lebe in deinen Werken.
A: Wenn du die Erde ansiehst, lebt sie:
V: wenn du die Erde anrührst, rauchen sie.
A: Gott, ich will dir singen mein Leben lang.
V: Dich will ich loben solange ich atme.


V: Gott, du hast einen neuen Anfang gemacht,
        wo sich alles im Kreis dreht
A: Du hast vom Leben erzählt,
        wo alles an den Tod glaubt.
V: Du hast uns gefunden,
        wo wir sind.
A: Lass uns aufstehen und das Leben suchen,
        das uns verloren ging.
V: Lass uns aufstehen und die Heiterkeit entdecken,
        die uns abhanden kam.
A: Lass uns aufstehen und die Liebe entdecken,
        die wir irgendwo liegengelassen haben.
V: Gott, du hast uns gefunden,
        wo wir sind.
A: Sei du mit uns,
        damit wir aufstehen mit dir.

Röm 8, 31-39

Was ergibt sich nun, wenn wir das alles bedenken? Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns? Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Wer kann die Auserwählten Gottes anklagen? Gott ist es, der gerecht macht. Wer kann sie verurteilen? Christus Jesus, der gestorben ist, mehr noch: der auferweckt worden ist, sitzt zur Rechten Gottes und tritt für uns ein. Was kann uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis oder Not oder Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert? In der Schrift steht: Um deinetwillen sind wir den ganzen Tag dem Tod ausgesetzt; wir werden behandelt wie Schafe, die man zum Schlachten bestimmt hat. Doch all das überwinden wir durch den, der uns geliebt hat. Denn ich bin gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gewalten der Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

Orgel

Lasset uns beten

Gott, du rufst uns heraus aus unserer Lähmung, aus unserer Angst, aus unserer Ohnmacht. Du erschütterst uns und bringst uns in Bewegung. Tastend uns suchend gehen wir unseren Weg – manchmal in Angst und manchmal in Freude. Bleibe bei uns. Sei unser Begleiter, damit unser Leben in Bewegung bleibt, damit unser Glaube, unsere Hoffnung und unsere Liebe ans Ziel kommen.

Amen.