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In

der

Mitte

des

Tages

V: O Gott, komm mir zu Hilfe
A: Herr, eile mir zu helfen.
V: Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
A: Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.

 

 Mittagsgebet in der Stiftskirche

Ut In Omnibus Glorificetur Deus
DAMIT IN ALLEM GOTT VERHERRLICHT WERDE

 
A: Freu dich, du Himmelskönigin, Halleluja!
   Den du zu tragen würdig warst, Halleluja,
   er ist auferstanden, wie er gesagt hat, Halleluja.
   Bitt Gott für uns, Halleluja!
V: Freu dich und frohlocke, Jungfrau Maria, Halleluja,
A: denn der Herr ist wahrhaft auferstanden, Halleluja.
V: Lasset uns beten. - Allmächtiger Gott, durch die Auferstehung eines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus,
hast du die Welt mit Jubel erfüllt. Lass uns durch seine Mutter Maria zur unvergänglichen Osterfreude gelangen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
A: Amen.



Ant.:   Selig, die nicht sehen
           und doch glauben.

V: Halleluja! Den Herrn will ich preisen von ganzem Herzen
        im Kreis der Frommen, inmitten der Gemeinde.
A: Groß sind die Werke des Herrn,
        kostbar allen, die sich an ihnen freuen.
V: Er waltet in Hoheit und Pracht,
        seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer.
A: Er hat ein Gedächtnis an seine Wunder gestiftet,
        der Herr ist gnädig und barmherzig.
V: Er gibt denen Speise, die ihn fürchten,
        an seinen Bund denkt er auf ewig.
A: Er hat seinem Volk seine machtvollen Taten kundgetan,
        um ihm das Erbe der Völker zu geben.
V: Die Werke seiner Hände sind gerecht und beständig,
         all seine Gebote sind verlässlich.
A: Sie stehen fest für immer und ewig,
        geschaffen in Treue und Redlichkeit.
V: Er gewährte seinem Volk Erlösung
        und bestimmte seinen Bund für ewige Zeiten.
        Furchtgebietend ist sein Name und heilig.
A: Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit;
        alle, die danach leben, sind klug.
        Sein Ruhm hat Bestand für immer.

Ant.:  Selig, die nicht sehen,
          und doch glauben.

Lesung 1Kor. 15, 35-44
Nun könnte einer fragen: Wie werden die Toten auferweckt, was für einen Leib werden sie haben? Was für eine törichte Frage! Auch das, was du säst, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt. Und was du säst, hat noch nicht die Gestalt, die entstehen wird; es ist nur ein nacktes Samenkorn, zum Beispiel ein Weizenkorn oder ein anderes. Gott gibt ihm die Gestalt, die er vorgesehen hat, jedem Samen eine andere. Auch die Lebewesen haben nicht alle die gleiche Gestalt. Die Gestalt der Menschen ist anders als die der Haustiere, die Gestalt der Vögel anders als die der Fische.

Auch gibt es Himmelskörper und irdische Körper. Die Schönheit der Himmelskörper ist anders als die der irdischen Körper. Der Glanz der Sonne ist anders als der Glanz des Mondes, anders als der Glanz der Sterne; denn auch die Gestirne unterscheiden sich durch ihren Glanz.

So ist es auch mit der Auferstehung der Toten. Was gesät wird, ist verweslich, was auferweckt wird, unverweslich. Was gesät wird, ist armselig, was auferweckt wird, herrlich. Was gesät wir, ist schwach, was auferweckt wir, ist stark. Gesät wird ein irdischer Leib, auferweckt ein überirdischer Leib.

 

Orgel

  

Lasset uns beten

Gott, du hast einen neuen Anfang gemacht,
wo sich alles im Kreis dreht.
Du hast vom Leben erzählt,
wo alles an den Tod glaubt.
Du hast uns gefunden,
wo wir sind.
Lass uns aufstehen und das Leben suchen,
das uns verloren ging.
Lass uns aufstehen und die Heiterkeit entdecken,
die uns abhanden kam.
Lass uns aufstehen und die Liebe entdecken,
die wir irgendwo liegengelassen haben.
Gott, du hast uns gefunden,
wo wir sind.
Sei du mit uns,
damit wir aufstehen mit dir.