
Umbauprojekt: Nordbastei
Erstmalig wird ab 2011 die mit 1736 datierte Nordbastei begehbar sein.
Das Portal des Stiftes Melk ist von zwei
mächtigen Baukörpern
eingerahmt: Richtung Stadt die Südbastei und spiegelbildlich dazu Richtung
Stiftspark die Nordbastei,
die Jakob Prandtauer in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtet hat.
Diese wird ab April 2011 für touristische und kulturelle Belange zugänglich
gemacht.
Damit werden den Besuchern des Stiftes Melk mehr als 1000 m2 neue
Aufenthaltsfläche
zur Verfügung stehen.

Im Parterre wird ein Klostershop und eine
zeitgemäße, neue Stiftspforte eingerichtet.
Im
ersten Stock wird eine Ausstellung zu sehen sein,
die von Schülern des Stiftsgymnasiums in Zusammenarbeit mit Fachleuten
erarbeitet wird und das
Weltkulturerbe und seine Zukunft im Sinne von Erbe und Auftrag zum Thema haben
wird.
Im zweiten Geschoß wird sich eine Aussichtsterrasse befinden, die den Blick
sowohl in die weitere Umgebung –
vom Alpenvorland bis ins Waldviertel - als auch auf das Stiftsgelände, besonders
auf den Gartenpavillon
und den Stiftspark, freigibt.
Die Erschließung des ersten Stockes und des Dachgeschoßes erfolgt durch den
Einbau eines zentralen
Treppenhauses mit Personenlift. Ein neuer Zugang wird von der Aussichtsterrasse
direkt in den Stiftspark
über eine Freitreppe führen. Zusätzliche Eingänge in die Bastei werden auf der
Parkseite und auf der Seite
des Torwartlhofes geschaffen.
Auch der Torwartlhof, das ist der erste Innenhof
des Stiftes, erfährt eine völlige
Neugestaltung und dadurch wird auch dort die Benutzerfläche für die zahlreichen
Gäste um ein Mehrfaches
erweitert.
Bedingt durch die Bauarbeiten im Torwartlhof befindet sich die Information und
die Kassa in der Säulenhalle (Zugang über Prälatenhof)
Die Bastei wird eine wichtige Drehscheibe von Stiftsgebäude und
Stiftspark sein.
Flyer

Fotos zur Verfügung gestellt von
Wehdorn Architekten